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  #1  
Alt 19.07.2010, 23:27
Lelie
Gast
 
Beiträge: n/a
Pfeil Führkette - Folterwerkzeug oder sanftes Bodenarbeitsutensil?

Hallo ihr,
mich würde mal interessieren, was ihr von Führketten haltet. Findet ihr die Dinger gut oder schlecht? Benutzt ihr selbst eine oder würdet ihr sowas nie in die Hand nehmen?
In welchen Situationen und bei welchen Pferdetypen benutzt ihr eine Führkette? Und last but not least: Welche Verschnallung bevorzugt ihr?
Ich bin mal gespannt...
LG Lelie
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Gwenie (19.07.2010)
  #2  
Alt 20.07.2010, 08:15
Benutzerbild von paulina
Moderator
 
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paulina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Wir benutzen eine Führkette, habe sie mir mit Sam jedoch erst angeschafft, da der alte Herr mit uns spazieren ging, nicht wir mit ihm. Er scheint diesbezüglich öfters durchgekommen zu sein und packte, auch beim rausführen aus der Weide, plötzlich zusammen und zog einen einfach mit, bzw. haute dann ab.
Anfangs legten wir ihm den Strick dann über die Nase und dann besorgte ich eine Führkette.
Die wird ihm nun beim Führen mit Halfter (mit Trense gibts kein Problem) eingeschnallt und seither ist Ruhe.

Ich ziehe die Kette auf der einen Seite durch den Halfterring, lege sie über die Nase und schnalle ihn auf der anderen Seite ein. Sie liegt ganz locker und er geht damit artig neben einem her.

Bei Missbrauch kann solch eine Kette sehr wohl ein Folterwerkzeug sein, mit der Kette über der Nase kann man bei heftigen Zug sehr wohl großen Schaden anrichten und Schmerzen zufügen... mir gehts bei der Benutzung jedoch um die Sicherheit und um den Respekt des Pferdes dem Menschen gegenüber beim Führen.
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Casey (20.07.2010), Grawuzel (20.07.2010), Gwenie (20.07.2010)
  #3  
Alt 20.07.2010, 09:29
Benutzerbild von Casey
Futtermeister
 
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Casey befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Bei jungen ungestümten Pferden würde ich es als sinnvoll finden. So wie Paulina schon geschrieben hat. Um den Respekt beizubringen.

Ich kenne die Verschnallung, das sie unter dem Halfter durchgezogen wir und an der Halterung des Strickes wieder befestigt.

Bei Hengstes wäre es auch sinnvoll, um auch wegen des Respektes.

Bei Hengsten kenne ich das auch das die dann ein Steigergebiss(nennt man das so ?) bekommen und daran die Kette befestigt ist.
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Liebst du den Tod,reitest du Pilotist der Reiter in Not,ist das Pferd von Pilot,von Piloten lernt man fliegen
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  #4  
Alt 01.08.2010, 14:28
Benutzerbild von Skydancer
Reitlehrer/in
 
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Skydancer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Bei sachgemäßem Umgang dem Anlass entsprechend zu Korrektur- bzw. Erziehungsmaßnahmen angewandt oder auch aus Sicherheitsgründen bei "wilden" () Pferden oder Hengsten finde ich Führketten zum Teil schon angebracht und eine gute Methode, die nicht zu letzt auch der Sicherheit dient.

Man muss aber sehr darauf achten, die Kette nur dosiert einzusetzen und Schmerzen und Abstumpfung durch "Dauerzug" vermeiden. Die Kette muss auch stets fair angewandt werden!

Ich habe beobachtet, dass die meisten Pferde schon durch das Geräusch beim Anlegen der Kette aufmerksamer sind und genau wissen, dass sie sich zu benehmen haben. Sozusagen eine kleine "Gedächtnis-Stütze".

Ich glaube man kann mit der Kette durchaus Schmerzen verursachen aber wie bei so vielen Dingen kann die Kette bei sinnvoller Benutzung auch sehr hilfreich sein.
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Skydancer für den nützlichen Beitrag:
Gwenie (01.08.2010), paulina (01.08.2010)
  #5  
Alt 02.08.2010, 21:04
Benutzerbild von Wunschtraum
Moderator
 
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Wunschtraum befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Bei sachgerechtem Umgang ist es sicherlich ein Mittel ungestüme Pferde leichter handeln zu können.
Ich habe eine zeitlang auch eine verwendet als ich das Pony einer Stallkollegin des öfteren auf die Koppel gebracht hab. Der ging auch gerne ab. Ich habe die Kette durch den Ring des Halfters, einmal um den Nasenriemen, durch den Ring auf der anderen Seite durch und in dem Ring in dem das Genickteil angenäht ist fest gemacht. Man hat die Kette kaum gebraucht, er wusste gleich was los ist, sobald die Kette drin war.

Linda Tellington Jones arbeitet ja auch in der Bodenarbeit mit Führkette. Das finde ich allerdings etwas übertrieben, bzw. die Kette ein etwas zu hartes Hilfsmittel. Das ein normales Stallhalfter etwas schwammig wirken kann ist auch klar. Ich hab statt der Führkette einfach ein Knotenhalfter genommen.
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Viele Grüße Wunschtraum

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  #6  
Alt 03.08.2010, 17:12
Benutzerbild von Willi07
Moderator
 
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Willi07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Wenn man will kann man aus vielen normalen Reitutensilien ein Folterwerkzeug machen, wendet man sie sinnvoll und bedacht an sind sie eine Hilfe. Bei der Führkette ist es genauso. Bei meinem Willi brauche ich sie zum Glück nicht, hatte aber auch schon ein Pferd, dass man im Winter nur mit Führkette auf die Weide bringen konnte. Den Haken der Führkette schnalle ich am Genickring ein, dann die Kette durch den Ring am Nasenriemen, einmal und dann durch den Ring am anderen Ende des Nasenriemens wieder raus.
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Das Leben ist nicht lang genug, um das Glück auf später zu verschieben
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