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Wehwechen der Pferde Ist eurer Pferd zur Zeit erkrankt und ihr braucht Tipps- dann schreibt hier hinein!

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  #1  
Alt 04.07.2010, 12:31
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Longierlehrling
 
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Unterstützungsband der tiefen Beugesehne kaputt - Erfahrungen mit Back on Track?

Hallo,
meine alte Stute hat sich vorne links das Unterstützungsband der tiefen Beugesehne komplett gerissen. Der Heilungsverlauf ist bisher aber durchaus positiv. Sie wurde bisher im Abstand von 10 Tagen 2 mal gespritzt und in 8-10 Tage wird erneut kontrolliert.

Jetzt habe ich mir diese Bandagierunterlagen von Back on Track bestellt und möchte versuchen, ob ich damit die Heilung etwas unterstützen kann.

Hat schon mal jemand sowas mit Back on Track unterstützend behandelt und kann von seinen Erfahrungen berichten?
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  #2  
Alt 04.07.2010, 12:50
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Pferdepfleger
 
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Lelie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ah, hier ist also die ganze Geschichte. Klingt ja schonmal nicht so gut. Wie du ja weißt, hatten die Pferde mit denen ich zu tun habe auch schon so ziemlich jede Sehne mal kaputt, Helli auch mal das Unterstützungsband.
Deshalb erstmal meine Frage: Was wurde gespritzt? Wie wird die Stute sonst behandelt? Wie viel Bewegung bekommt sie? Füttert ihr irgendwas zu?
Die Abstände für die Kontrollen erscheinen mir übrigens zu kurz. Sehnen regenerieren sich sehr, sehr langsam und in so einem kurzen Abstand wird man kaum echte Veränderungen feststellen können. Gerade so ein kompletter Riss braucht sicher deutlich über 8 Wochen um zusammenzuwachsen. Da ist es wirklich Geldmachererei alle 10 Tage den Schallkopf draufzuhalten.
Grundsätzlich kann man die Heilung von Sehnengewebe auf zweierlei Weise beschleunigen.
  1. Man bringt die Sehne dazu neues Sehnengewebe zu bilden. Das kann man mit Stammzellen oder Thrombozyten (= Blutplättchen) versuchen, die direkt in die Läsion gespritzt werden. Außerdem kann man der Sehne helfen, in der man ihr alles, was sie zum Wachsen braucht direkt an Ort und Stelle zur Verfügung stellt, z.B. mit Injektionen von Hyaluronsäure.
  2. Man versucht die Durchblutung zu steigern, damit insgesamt mehr Nährstoffe an den Ort des Schadens transportiert werden und der Stoffwechsel dort gesteigert wird. Das kann man auf verschiedenste ARt und Weise tun, z.B. mit kurzem (5 Minuten, max. 10) Kühlen unter fließendem Wasser, Retterspitz-Umschlägen, besagten Back on Track-Bandagen/Gamaschen, Franzbranntweineinreibungen, Quarkpackungen... und nicht zuletzt: Bewegung.
Außerdem muss man natürlich darauf achten, dass die Sehne nicht überlastet wird (kein Toben, ggf. Spezialbeschlag).
Ich selber hab die Back on Track-Sachen noch nicht eingesetzt, weiß aber von vielen Leuten, dass sie damit gute Erfahrungen gemacht haben. Aber: Auch mit günstigeren Mitteln (fließendes Wasser...) kann man ähnlich gute Effekte erzielen.
LG Lelie
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Skydancer (04.07.2010)
  #3  
Alt 04.07.2010, 13:08
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Longierlehrling
 
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Skydancer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Danke erstmal.
Die kurzen Abstände ergeben sich daher, dass beim TA-Besuch Hyaluronsäure reingespritzt wird.
Geschallt wurde bisher beim ersten Besuch (Diagnose + erste Injektion an der betroffenen Stelle), danach Rivanolverband wegen der Einstichstellen, nach 2 Tagen 2 x täglich kühlen unter fließendem Wasser, Behandlung mit Salbe (Compagel scheint am Besten anzuschlagen) und danach Unterlage und Bandage drum. Die ersten Tage komplett Boxenruhe, Schmerzmittel oral, dann "abstellen" auf kleines Paddock in Sichtweite zu den anderen, Toben aus Platzmangel ausgeschlossen.

Beim erneuten Besuch nach 10 Tagen erneute Injektion, keine Schallkontrolle. Danach Rivanolverband wegen der Einstichstellen, nach 2 Tagen 2 x täglich kühlen unter fließendem Wasser, Behandlung mit Salbe (Compagel) und danach Unterlage und Bandage drum. Kontrollierte Schrittbewegung auf hartem Boden auf kleinem seperaten Weidestück.

Nächster Besuch in 10 Tagen wieder Spritze und "augenscheinliche" Kontrolle. (Fluffy muss ja auch wieder angeschaut werden.) Ich denke das geht so in Ordnung, oder? Meinem TA vertraue ich normalerweise schon sehr.

Jetzt hat sie noch den Rivanolverband um wegen der Einstiche, der kann heute ab. Heute Abend möchte ich versuchen die Back on Tracks mal zum Gewöhnen 1-2 Stunden drauf zu machen und dann über Nacht "normal" zu bandagieren. Und dann langsam zu steigern.

Ohne Bandage "dehnt" sich der Fuß im Umfang derzeit noch wieder aus. Die Schwellung ist aber generell gut abgeklungen. Anfangs war das Bein sehr sehr sehr (!) dick. Im Moment sind die Konturen schon wieder gut tastbar und sichtbar (an der betroffenen Stelle ist natürlich das "Unglück" noch sichtbar!)
TA war jedenfalls augenscheinlich zufrieden.

Ich bin eben auf Back on Track gekommen, weil eine Bekannte bei einem großen Schaden an der tiefen Beugesehne sehr gute Erfolge damit erzielt hat. Und so versuch ichs einfach mal.
Im Moment ist Ramona noch ziemlich brav und bewegt sich gemütlich im Schritt, wobei das Wetter da schon unterstützend wirkt, denke ich.
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  #4  
Alt 04.07.2010, 13:29
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Schade, dass dein Tierarzt sich bei so einem großen Schaden "nur" zu Hyaluronsäure entschieden hat. Von den drei genannten Injektionsmöglichkeiten bringt diese nämlich leider nachweislich die geringsten Erfolge. Aber gut, jetzt ist die Verletzung zu lange her und das nicht mehr zu ändern.
Interessant, dass dein Tierarzt die Stelle auch ohne Schallkontrolle absolut sicher trifft, aber das ist wohl auch Ansichtssache. Kann aber auch sein, dass das bei Hyaluronsäure nicht so wichtig ist, wie bei den anderen Optionen, das weiß ich nicht genau.
Compagel wirkt erstmal nur entzündungshemmend. Das ist nicht schlecht, weil es die Schmerzen nimmt und wie gesagt die akute Entzündung bekämpft, der Sehne selbst hilft es aber nicht. Außerdem ist es sehr aggressiv für die Haut, sodass ich mit einer Langzeitanwendung vorsichtig wäre. Das sollte man wissen.
Ob man einen Sehnenschaden grunsätzlich bandagieren soll, ist ebenfalls beinahe eine philosophische Frage. Grundsätzlich reduziert man damit die Schwellung. Aber damit bekämpft man nur das Symptom, nicht die Ursache. Ist also mehr was fürs Auge.
Andererseits hemmt jede Art von Einwickeln den Lymphfluss und auch die Durchblutung. Das ist genau das, was man bei einem Sehnenschaden nicht will. Hinzu kommt, dass das Bindegewebe durch die ständige Wicklerei eher schwächer wird und das Bein auf lange Sicht dann leichter dick wird, wenn es mal nicht eingepackt ist.
Mir haben deshalb bei den letzten Sehnenverletzungen drei verschiedene, sehr renommierte Tierärzte geraten die Beine nicht grundsätzlich zu bandagieren sondern nur dann, wenn man kurzzeitig was damit bezweckt (Retterspitz-Umschlag...).
Bewegungstherapie klingt schonmal gut so. Nur würd ich an deiner Stelle noch öfter mit Wasser kühlen, wenn du es einrichten kannst.
Da sie ja anscheinend mit der Compagel- und Schmerzmittel-Behandlung noch eine akute Entzündung hat (auch die Schwellung spricht dafür), würde ich mit den Back on Track-Bandagen noch vorsichtig sein. Sie sorgen ja doch schon für eine starke Erwärmung, das könnte momentan noch zu "heftig" sein. Du willst ja nicht, dass sie mehr Schmerzen hat und du von außen quasi noch Entzündungszeichen reinbringst. Bis die Schwellung weiter zurück gegangen ist und ihr ohne Schmerzmittel auskommt, würde ich lieber auf Kühlung zur Durchblutungssteigerung setzen als auf Erwärmung.
Versteh mich nicht falsch, die Bandagen sind bestimmt gut und hilfreich, aber es könnte dafür noch ein bisschen zu früh sein.
LG Lelie
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Skydancer (04.07.2010)
  #5  
Alt 04.07.2010, 13:51
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Zitat:
Zitat von Lelie Beitrag anzeigen
Schade, dass dein Tierarzt sich bei so einem großen Schaden "nur" zu Hyaluronsäure entschieden hat. Von den drei genannten Injektionsmöglichkeiten bringt diese nämlich leider nachweislich die geringsten Erfolge. Aber gut, jetzt ist die Verletzung zu lange her und das nicht mehr zu ändern.
Die Entscheidung hat glaub ich auch den Hintergrund
a) kostengünstigste Variante
b) geringster Aufwand bei akzeptablen Erfolg
c) Kein Sportpferd mehr

Ziel ist lahmfreiheit in allen Grundgangarten. Alles andere ist Zubrot. Wobei ich 2 Fälle von "Unterstützungsband" kenne, (beide von meinem TA behandelt, auf die selbe Weise) wo das Pferd (Baujahr `79) schon seit über 10 Jahren "ohne" rumläuft und das andere (Sportpferd bis Klasse S) jetzt auch wieder problemlos im Sport geht, auch wenns ne Weile gedauert hat bis es ausgeheilt war.

Zitat:
Zitat von Lelie Beitrag anzeigen
Interessant, dass dein Tierarzt die Stelle auch ohne Schallkontrolle absolut sicher trifft, aber das ist wohl auch Ansichtssache. Kann aber auch sein, dass das bei Hyaluronsäure nicht so wichtig ist, wie bei den anderen Optionen, das weiß ich nicht genau.
So genau kann ich das natürlich auch nicht sagen, ob das hierbei wichtig ist, jedenfalls glaube ich, dass aufgrund der "Stelle" an sich der Punkt auch von einem Laien unter Anleitung ertastet werden könnte, da das Areal sehr gut sichtbar/tastbar ist.

Zitat:
Zitat von Lelie Beitrag anzeigen
Compagel wirkt erstmal nur entzündungshemmend. Das ist nicht schlecht, weil es die Schmerzen nimmt und wie gesagt die akute Entzündung bekämpft, der Sehne selbst hilft es aber nicht.
Muss es denn der Sehne helfen, wenn es sich um das "Band" handelt? Das ist doch ein Unterschied der Materie, oder?

Zitat:
Zitat von Lelie Beitrag anzeigen
Außerdem ist es sehr aggressiv für die Haut, sodass ich mit einer Langzeitanwendung vorsichtig wäre. Das sollte man wissen.
Kann bisher auch auf der rasierten Stelle nichts beobachten. Alles gut... Liegt vielleicht daran, dass es beim kühlen immer wieder "sauber" abgewaschen wird und etwas Schonung bekommt.

Zitat:
Zitat von Lelie Beitrag anzeigen
Ob man einen Sehnenschaden grunsätzlich bandagieren soll, ist ebenfalls beinahe eine philosophische Frage. Grundsätzlich reduziert man damit die Schwellung. Aber damit bekämpft man nur das Symptom, nicht die Ursache. Ist also mehr was fürs Auge.
Du hast recht. Diese Diskussion besteht ja schon lange.
Ich persönlich bin schon ein "Bandagierer" und bin bisher gut gefahren. Allerdings lass ich es auch zwischendurch mal offen.

Zitat:
Zitat von Lelie Beitrag anzeigen
Da sie ja anscheinend mit der Compagel- und Schmerzmittel-Behandlung noch eine akute Entzündung hat (auch die Schwellung spricht dafür), würde ich mit den Back on Track-Bandagen noch vorsichtig sein. Sie sorgen ja doch schon für eine starke Erwärmung, das könnte momentan noch zu "heftig" sein. Du willst ja nicht, dass sie mehr Schmerzen hat und du von außen quasi noch Entzündungszeichen reinbringst. Bis die Schwellung weiter zurück gegangen ist und ihr ohne Schmerzmittel auskommt, würde ich lieber auf Kühlung zur Durchblutungssteigerung setzen als auf Erwärmung.
Schmerzmittel hatte sie nur die ersten 3 Tage. Sie ist auch komplett lahmfrei und war es auch schon am 2./3. Tag und auch als es "frisch" war war sie trotz extremer Schwellung nur "unsauber" aber nicht lahm. (Wobei die trotz diverser Verletzungen begleitend noch nie richtig lahm war. Ich glaub die zähe Kuh kann viel Schmerzen ab!)

Meins Wissens kann nach einer vollständigen Ruptur durchaus eine dauerhafte Schwellung bleiben, da sich das Band ja zurückzieht und "vernarbt" (falsches Wort?) wenn es ganz durch ist. Was weg ist ist weg... Bei anderen "Unterstützungsbändern" weiß ich zumindest schon von kosmetischen Rückständen bei vollständiger Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit.

Ist der Wechsel zwischen Wärme und Kälte nicht auch heilungsfördernd bei sowas? Durch die abwechselnde Stimulation, sprich Kühlen - Wärmen durch Salbe - leichte Bewegung - Ruhephase - ... ?

Der Austausch mit dir hilft mir sehr weiter und gibt gute Anstöße. Ich fahre jetzt mal so in etwa weiter, schaue, dass ich mehr kühlen kann und den Fuß ohne Bandage mehr "lüfte" und taste mich mal ganz vorsichtig an BOT ran.

Ne letzte Frage: was würdest du besser schmieren anstatt Compagel?
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  #6  
Alt 04.07.2010, 14:29
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Zitat:
Zitat von Skydancer Beitrag anzeigen
Muss es denn der Sehne helfen, wenn es sich um das "Band" handelt? Das ist doch ein Unterschied der Materie, oder?
Gute Frage! Das Unterstützungsband heißt zwar Band, ist aber im Prinzip und auch aufgrund seiner Länge eine Sehne. Es läuft ja nach kurzer Zeit mit der oberflächlichen Beugesehne zusammen und ist deshalb in seiner Beweglichkeit auch von dieser (und damit vom entsprechenden Muskel) abhängig. Normalerweise sagt man nämlich, dass Bänder Strukturen sind, die nicht aktiv bewegt werden sondern nur andere Strukturen (Knochen z.B. bei den Kniebändern, Muskeln/Sehnen z.B. beim Fesselringband) an ihrem Platz halten. Das ist beim Unterstützungsband durch die Vereinigung mit der Beugesehne eben etwas anders.
Von der Struktur, also vom Gewebe unterscheiden sich Sehnen und Bänder nicht. Es handelt sich bei beidem um ein straffes, parallelfaseriges Bindegewebe, dass so gut wie gar nicht durchblutet ist und deshalb langsam heilt.
Die Frage ist eben, was du mit dem Compagel bezwecken willst. Willst du die Sehne zur Regeneration anregen, kannst es vergessen. Willst du nur die akute Entzündung (die sich in Schwellung, Wärme, Schmerzempfindlichkeit... äußert) bekämpfen, kann es dir gute Dienste leisten.
Da du ja aber schreibst, dass sie mehr oder weniger schmerzfrei ist und die Schwellung anscheinend auch nicht mehr wesentlich ist, glaub ich, dass du dir das Geld wirklich sparen kannst.

Zitat:
Zitat von Skydancer Beitrag anzeigen
Meines Wissens kann nach einer vollständigen Ruptur durchaus eine dauerhafte Schwellung bleiben, da sich das Band ja zurückzieht und "vernarbt" (falsches Wort?) wenn es ganz durch ist. Was weg ist ist weg...
Das ist eben genau der Unterschied zwischen den verschiedenen Arten der Heilung. Du kannst Glück haben (bei einem geringen Abstand der Enden, ggf. Thrombozyten-/Stammzellbehandlung), dass du die Sehne dazu bringst neues, normales Sehnengewebe zu bilden. Dieses ist dann später vom nicht verletzten Sehnengewebe nicht zu unterscheiden.
Oder die Heilung läuft nicht ganz optimal (Enden liegen weiter entfernt, Behandlung schlägt nicht optimal an...) und es bildet sich als Platzhalter (siehe auch Muskelfaserriss) bindegewebiges Narbengewebe. Dieses hat eine andere Struktur und ist auch von der Belastbarkeit anders als normales Sehnengewebe.

Zitat:
Zitat von Skydancer Beitrag anzeigen
Ist der Wechsel zwischen Wärme und Kälte nicht auch heilungsfördernd bei sowas? Durch die abwechselnde Stimulation, sprich Kühlen - Wärmen durch Salbe - leichte Bewegung - Ruhephase - ... ?
Ja, da hast du recht. Denn alles das führt dazu, dass die Durchblutung gesteigert wird.
Nur bei einer akuten Entzündung ist die Durchblutung eben schon stark gesteigert, dazu kommt es zur Schwellung und Wärmeentwicklung, was letztlich beides zum Schmerz beiträgt. Deshalb sollte man bei einer Entzündung nicht unbedingt mit Wärme drangehen und deshalb hätte ich dir (wenn sie eben noch eine akute Entzündung hat) davon abgeraten schon mit Back on Track anzufangen.
Dann wäre kühlen besser, weil das erstmal für einen Moment den Schmerz betäubt, das Bein abschwellen lässt und erst dann wieder für eine Steigerung der Durchblutung und damit letztlich der Regeneration sorgt.
Ich hoffe, dass war jetzt einigermaßen verständlich.
LG Lelie
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Lelie für den nützlichen Beitrag:
Skydancer (04.07.2010)
  #7  
Alt 04.07.2010, 14:46
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so muß eure "fachsimpeleien" nachher in Ruhe lesen! (muß jetzt zum Stall)

ABER die Stute einer Stallkollegin hat das auch. Ist 20 Jahre alt und wieder "einsetzbar".
Sie hat die BackonTrack Stallgamaschen und ist sehr begeistert von denen!
Bei ihr wurde auch "nur" gespritzt- zog sich auch laaaange hin.
Jetzt darf sie aber schon wieder traben und auf die Wiese.

Sie soll halt sehr hoch einbandagiert werden - zum besseren "Schutz".
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lg Gwenie

Leben heißt, mehr Träume zu haben, als die Realität zerstören kann
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  #8  
Alt 20.07.2010, 18:36
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Wie geht's der Patientin denn mittlerweile?
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  #9  
Alt 22.07.2010, 09:26
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Geht ihr ganz gut soweit. Sie ist lahmfrei und geht bisschen auf die Koppel. Am Samstag werden es 5 Wochen seit der Verletzung. Nächste Woche kommt noch mal der TA. Im Moment steht sie mit Back on Track und bekommt 3xtägl. Traumeel in Tablettenform. Frisst sie ganz brav aus der Hand.
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  #10  
Alt 27.08.2010, 21:22
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bin auch betroffen

Hallo Skydancer,

wie geht es weiter mit euch? Ich habe deine und Lelies Beiträge mit großem Interesse gelesen, da mein Schimmel vor knapp vier Wochen beim toben auf der Weide ebenfalls das Unterstützungsband durchgerissen hat, mein TA ist der Ansicht, dass er wieder wird, der Hof TA schüttelt immer nur mitleidig seinesn Kopf, wenn er mich sieht. Mein Pferd ist 13 und ein tolles Dressurpferd, den ich gerne noch ein bisschen als Lehrpferd ohne Tunierambitionen reiten möchte und bin auch gerne bereit, ihm die Pause zu gönnen. Mein Problem ist, dass er sich nicht in Ruhe führen lässt und ich mir jetzt einen Stall mit Wiese bzw. Paddock für ihn ansehe, damit ich um das Führen herum komme.
Hatt übrignes auch Back on Track drauf aber habe ich wieder gelassen und bin zu Kühlgel und abspritzen zurück, da er das besser verträgt! Liebe Grüße
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