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Natürlich können Pferde auch Muskelkater bekommen.
Ich versuche in erster Linie das zu vermeiden, in dem ich das Training langsam steigere, ausreichend lange aufwärme und genügend Pausen einbaue. Wenn man es ein bisschen geschickt anstellt, kann man eine anspruchsvolle Trainingseinheit so aufbauen und einteilen, dass das Pferd danach weniger Muskelkater hat, als wenn man unüberlegt an die Sache herangeht.
Nach einem besonders anstrengenden Programm dürfen die Pferde bei mir am nächsten Tag ein bisschen faulenzen. Entweder es geht eine lockere Bummelrunde ins Gelände oder sie werden einfach nur vorwärts-abwärts geritten oder sie gehen mal an der Doppellonge. Wozu ich sagen muss, dass mir sehr wohl bewusst ist, dass Doppellongenarbeit hart und anstrengend sein kann, ich nutze sie aber auch (!) dazu, die Pferde ohne Reitergewicht einfach nur locker zu machen.
Überhaupt ist ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm wichtig und gut gegen Muskelkater. Beim flotten Galoppieren im Gelände oder beim Springen werden schließlich ganz andere Muskelgruppen beansprucht, als in der Dressurarbeit. Und für die Pferdeseele ist es natürlich sowieso unabdingbar...
LG Lelie
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