| Verhalten Richtiges und falsches Verhalten im Umgang miteinander kann hier erfragt werden |

19.08.2010, 19:38
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Pferdepflegerazubi
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Krank aufs Pferd/ In den Stall.
So ihr lieben 
Mir ist in letzer Zeit aufgefallen, das sehr viele Leute Krank, oder mit verletzungen reiten gehen
Mich würde mal intressieren wie ihr das so macht( ab wann es nicht mehr in den stall geht, was irh anders macht usw.) und was ihr davon haltet.
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Und ich vermiss dich, weil du Heimat und Zuhause bist, weil bei dir mein Bauchweh aufhört. Manico♥ du fehlst jeden Tag!
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19.08.2010, 20:09
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Ich kann mich nur in den seltensten Fällen dazu durchringen nicht in den Stall zu fahren, wenn ich krank bin. Das ist oftmals sehr unvernünftig, aber ich mach's trotzdem immer wieder.
Mir ist es einfach wichtig, dass die Pferde immer gut versorgt sind und bewegt werden.
Meistens reite ich dann auch, mache aber etwas weniger als sonst, drehe nur eine Bummelrunde im Gelände oder so. Wenn es richtig schlimm ist, longiere ich nur, gehe mit dem Pferd spazieren oder putze nur und lasse das Pferdchen auf der Koppel ausspannen (geht natürlich nur im Sommer).
Ich hatte es schon, dass es mir dann im Stall plötzlich viel schlechter ging und mich echt hätte ohrfeigen können, dass ich nicht im Bett geblieben bin. Wenn man dann wie ein Häuflein Elend auf der Stallgasse sitzt, keine Medikamente zur Hand hat und im schlimmsten Fall noch 10 Kilometer bei Regen und Eiseskälte mit dem Fahrrad nach Hause fahren muss, ist das nicht schön und fördert die Heilung auch nicht sonderlich.
Ich versuche deshalb immer wieder mich zu disziplinieren, wenn ich krank bin und mal einen Tag wirklich im Bett zu bleiben und die Pferdeversorgung an jemand anderen abzugeben, damit ich schnell wieder fit bin. Davon haben glaub ich am Ende alle mehr.
Zum Glück bin ich nicht so oft richtig krank.
Mein lustigster Krankenbesuch im Stall hatte ich nachdem mir die Weisheitszähne gezogen wurden. Da bin ich direkt vom Arzt aus mit meiner Mutter zum Stall gefahren und hab Pferdchen geputzt und spazieren geführt. So lange die Betäubung noch gewirkt hat, hatte ich schließlich keine Schmerzen und mit einem Kühlpack auf der Backe rumlaufen kann ich auch im Stall.
Aber irgendwie fanden die anderen das ziemlich unnormal und haben mich alle ganz entgeistert angekuckt, wie ich denn auf DIE Idee komme. Oder gefragt, ob mich ein Pferd getreten oder eine Wespe gestochen hat, wegen dem Kühlpack...
LG Lelie
EDIT: Vielleicht sollte ich aber auch noch hinzufügen, dass ich auch schon heulend vom Pferd abgestiegen bin, weil ich plötzlich solche Schmerzen (Bauch, Kopf...) hatte, weil ich mein Leidensvermögen überschätzt hatte. Da wusste das Pferd dann nicht, was das alles sollte und war natürlich nicht vernünftig gearbeitet und mir gings erst recht beschissen.
Geändert von - Nur für Mitglieder -
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19.08.2010, 20:48
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Ich steig eigentlich meistens schon krank aufs Pferd, wenn es irgendwie geht. Nicht in den Stall wegen Krankheit fahre ich eigentlich nur, wenn ich wirklich gar nicht mehr stehen kann, alles andere muss gehen  Ich verlange dann halt nicht irgendwie was großes auf dem Platz ab, aber so ein bisschen locker v/a geht schon.
Ich bin dann aber auch nicht alleine im Stall - zumindest meine Ma ist dann doch meistens dabei, weil ich sicher nicht mit dem Rad fahre, wenn ich Krank bin 
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19.08.2010, 21:26
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Futtermeister
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Kommt bei mir auch nur vor, wenn ich wirklich wirklich krank bin. Wenn ich dann hohes Fieber habe, nehme ich dann aber auch jemanden mit. Meist wird mir dann auch schwindelig und bevor ich dann umkippe, kommt jemand mit. Wenn es mir dann aber richtig dreckig geht, frage ich dann meine Eltern.
Auch mit kaputtem Fuß habe ich das schon gebracht zum Stall zu fahren  natürlich nur als Beifahrer aber trotzdem musste ich gucken ob es den Pferden gut ist und alles in Ordnung ist.
Meist wenn ich dann beim Arzt bin, ist meine erste Frage dann wieder "wann kann ich wieder reiten "
Mein Arzt weiß dann schon vorher Bescheid und sagt es mir dann auch schon so *lach*
Letztens sagte mir aber auch jemand "ist doch egal was ich sage, Reiter machen doch sowieso was sie wollen"  
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Liebst du den Tod,reitest du Pilotist der Reiter in Not,ist das Pferd von Pilot,von Piloten lernt man fliegen
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19.08.2010, 22:27
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Moderator
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Bisher mussten meine Pferde seltenst auf mich verzichten. Zu Jaxis Zeit hat mich ein Mal eine heftige Sommergrippe mit über 40 Fieber erwischt, da ist mein Papa zu ihr gefahren. Villy war eigentlich nur 14 Tage Angie-los, als ich nen Gips und die große Aircastschiene bei einem dreifachen Bänderabriss mit Kapselschaden hatte. Auch da ist mein Papa in die Bresche gesprungen und hat die Box gemacht, 2 Stallkolleginnen haben den Dicken bewegt. Nachdem der Unfallarzt mich nach 14 Tagen wieder arbeiten geschickt hat, bin ich selbstverständlich in den Stall und wer arbeiten durfte, ist mit Aircastschiene auch wieder geritten (allerdings nur in der Bahn, nicht im Wald oder gar über Hindernisse). Für mich gilt allerdings, wenn ich krank geschrieben wäre, müsste ich auch aufs Reiten verzichten. Ansonsten war ich noch nicht allzu oft krank und hoffe, dass es so bleibt.
Liebe Grüße
Angie
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...  denn das größte Glück der Pferde ist ein Reiter auf der Erde!
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19.08.2010, 22:33
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Ich bin eigentlich ganz verträglich was Grippe usw. angeht. Allerdings wird das mit dem Alter immer schlimmer, eine Zeit lang war ich alle 14 Tage krank :  : Verletzungen oder so hatte ich noch keine, die so böse waren, dass ich wirklich gar nichts tun kann. Bauchkrämpfe und Kopfschmerzen sind die meisten Beschwerden die ich habe, und es ist beides einfach schrecklich. Bei Migräne bleibe ich auf alle Fälle zu Hause, bei Bauchschmerzen müsste ich grübeln. Je nachdem, wie schlimm die sind. Was soll man davon halten? Man muss ja selbst entscheiden, bis zu welchem Grad man sich betätigen kann.
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19.08.2010, 22:35
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Moderator
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Reiten tue ich nicht, wenn es mir schlecht geht. Da stell ich den Dicken lieber auf die Wiese. Den Stall mache ich auch immer. Einzige Ausnahme: ich lieg im Krankenhaus  .
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Das Leben ist nicht lang genug, um das Glück auf später zu verschieben
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19.08.2010, 23:06
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Administrator
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Also mich kann man auch nur schlecht vom Stall dann abhalten 
Bei Regelschmerzen tut es mir sogar gut zu reiten. leichte Kopfschmerzen hilft es auch, bei stärkeren wird es eher schlechter.
Habe auch schon mit Fieber und ner dicken Mandelentzündung auf dme Pferd gesessen- man läßt seine Manschaftskollegen ja nicht im Stich.
Auch nach den Geburten war ich schon recht früh wieder drauf.
Einzige Ausnahme sind wirklich (Bauch-)OP's- da halte ich mcih ungefähr an die Zeiten die mir die Medizinmänner sagen.
Ach ja und natürlcih Krankenscheine- da bleibe ich auch vom Pferd.
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lg Gwenie
Einen Schuss Verrücktheit braucht jeder von uns - sonst trifft uns die Normalität mit voller Wucht...
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19.08.2010, 23:12
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Pferdepflegerazubi
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So ich werde jetz gesteinigt.
Ich finde Krank aufs Pferd zu steigen ist genauso fahrlässig wie in Turnschuhen zu reiten, ohen Kappe zu reiten, oder was sonst noch alles hier von vielen personen gesagt wird 
klar wegen ner kleinen erkältung muss man nicht gleich dem stall fernbleiben sondern kann sich zurückhalten, aber sobald man so krank ist dass man nicht zur Schule/ zur Arbeite gehen würde gehört man meiner Meinugn anch auch nicht aufs Pferd. Wenn einem plötzlich auf dem Pferd schwarz vor augen wird- und das möglicherweise auch noch im Gelände-können so schlimem dinge passieren... das pferd weiß nicht was es tun soll, wenn es durchgeht dann beliebt man hängen udn kanns ich nicht abrollen.. außerdem hat man wenn man krank ist selten die Energie sich durchzustetzen oder wirklich VERNÜNFTIG zu reiten.
Und mit angegnkachsten/ überdehnten Köcheln / Knien, was auch immer?.. was tun wenn das Pferd sich erschrickt, dann hat man doch überhuapt keien Standfestigkeit.
Krank n bsichen zu füttern und die Pferde eben auf die Weide zu schmeißen mag ja okay sein, und man muss auch nicht wegene jeder kleigkeit zu Hasue belieben, Aber wirklich krank zu reiten ( und das gilt auch fürs longieren, wenn da das Pferd rumspackt hat man krank auch keine kraft) finde ich fahrlässig. Da kann das pferd dann leiber mal n paar Tage stehen oder von Stallkollegen bewegt werden bevor man sich, das Pferd und die Umgebung gefährdet.
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Mürmeli für den nützlichen Beitrag:
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20.08.2010, 00:15
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Pferdepfleger
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Mürmeli, ich stimme dir da völlig zu. Krank zu reiten bringt meines Erachtens niemandem was, weder Reiter noch Pferd. Ich habe meine Lektion da gelernt, jedes Mal wenn ich mich krank aufs Pferd gehievt habe wurde es danach noch schlimmer.
Gescheit reiten kann ich sowieso nicht wenn ich krank bin und ins Gelände gehe ich dann auch ungern, denn wenn ich draußen schwitze und dann noch Zug bekomme wird eine Erkältung selten besser.
Meine Devise lautet: Wenn ich krank bin bleibe ich mit meinem Hintern runter vom Pferd. Dann wird longiert, im Sommer gehts auf die Wiese, ansonsten auf den Paddock oder ich lasse mein Pferd laufen. Sinds "nur" Kopfschmerzen gehe ich auch mal mit ihr spazieren, da tut frische Luft eigentlich ganz gut. Aber ansonsten habe ich mir bei Krankheit Reitverbot erteilt. Ich habe oft genug was verschleppt, weil ich dachte es geht schon irgendwie.
Wenn ich Fieber habe oder sonst irgendwie ansteckend bin gehe ich sowieso nirgends hin. Das war schon in der Schule etwas, was ich nie verstanden habe. Warum muss man sich zur Schule schleppen, um zu zeigen, dass man so motiviert ist und sogar krank kommt. Wer was ansteckendes hat, der hat mit seinem Hintern zuhause zu bleiben und nicht noch ein Fleißsternchen dafür zu kassieren, dass er seine Bazillen noch fröhlich unter die Leute bringt. Für mich ist man Krankheiten am schnellsten los, wenn man sich schont und das Ganze ordentlich auskuriert. Das kann ich auf dem Pferd jedenfalls genausowenig wie in der Schule oder sonst wo unter Leuten.
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Hey and away we go, through the grass, across the snow, big brown beastie, big brown face, I’d rather be with you than flying through space.
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