| Verhalten Richtiges und falsches Verhalten im Umgang miteinander kann hier erfragt werden |

20.08.2010, 16:26
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Moderator
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In der Beziehung gehör ich zu den Hartgesottenen.  Bisher hat mich nur eine Salmonellen-Infektion davon abgehalten zu reiten. Zum Augensalbe schmieren war ich aber trotzdem im Stall
Solange ich mich noch halbwegs auf den Beinen halten kann, bzw. aufs Pferd komme wird geritten. Ab und zu dann nur auf Sparflamme, aber hauptsache das Pferd wurde bewegt. Und wenns wo weh tut, konnte ich bis jetzt immer die Zähne zusammen beißen. Nur 1x musste ich kapitulieren. 40°C Fieber und Springstunde machen sich nicht sooo gut.
Mit Halskrause reitet es sich z.B. wunderbar! Und das gute Teil korrigiert gleich Sitzfehler, man kann nicht mehr nach unten schauen 
Mit Gips-Bein kann man auch gut reiten, der Gips wird dabei zwar ziemlich rampuniert, aber es geht. 
Genauso gut kann man mit Aircast-Schiene reiten. Springen geht auch, hab ich schon alles getestet.
Wenn es irgendwie geht fahr ich immer in den Stall. Auch wenns manchmal nicht so vernünftig ist.
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Viele Grüße Wunschtraum 
"Richtig reiten reicht" (Paul Stecken)
"Reiten ist mehr als ein Sport. Reiten ist Gefühl und Vertrauen. Reiten ist eine Lebenseinstellung, voller Faszination, Leidenschaft und Sehnsucht."
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20.08.2010, 21:08
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Pferdepflegerazubi
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Zitat - Nur für Mitglieder -
Ähm. Tut mir leid, aber Schmerzen signalisieren dem Körper das etwas nicht okay ist, dazu sidn die da, sobald man wirklich schermzen hat gehört's sich geschont solange es nicht irgendwo anders geht.
Und wenn du ne Halskrause hast dann heißt das wohl das da an der Wirbelsäure oder so irgendwas war? Damit gehört man erstrecht nicht aufs Pferd. Und Gips, Schiene und ähnliches bekomtm man auch nicht ohen weiteres.
Immer auf biegen und Brechen in den Stall zu fahren würd eich nicht "hartgesotten" und " manchmal nicht so vernünftig" Sondern wirkluch unvernünftig und fahrlässig nennen.
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Und ich vermiss dich, weil du Heimat und Zuhause bist, weil bei dir mein Bauchweh aufhört. Manico♥ du fehlst jeden Tag!
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20.08.2010, 22:20
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Ansichtssache, Mürmeli.
Sicher soll man sich nicht gefährden und die Krankheit verschlimmern. Aber es gibt genug Krankheiten und Verletzungen, bei denen es einem zwar in gewisser Weise nicht gut geht und man irgendwie eingeschränkt ist, aber trotzdem noch nicht ins Bett gehört und gar nichts mehr machen kann.
Man muss das immer abwägen, aber trotz allem ist nicht jede Kleinigkeit ein Grund, sämtliche Pflichten nicht zu erfüllen.
Und wie Gwenie schon schrieb, bei manchen Schmerzen, z.B. leichten Regelschmerzen, kann reiten sogar helfen.
LG Lelie
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21.08.2010, 13:48
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Pferdepflegerazubi
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Ja klar Lelie, man muss nicht wegen jeder Kleinigkeit zu Hause bleiben und alle Pflichten vernachlässigen. Und ja z.B. bei Regelschmerzen hilft reiten, kann ich selbst sagen.
Wenn man allerdings richtig krank doer verletzt ist- damit meine ich jetzt keine mini erkältung oder ein angeknackster knöchel- Aber eine Halskrause oder so weißt eigentlich auf irgendwas am Nacken/ der Wirbelsäure hin und da sind die "stöße" vom reiten gift für. Genauso gehört man meiner Meinugn nach wenn man sich zu krank fühlt - so dass man nicht zur Schule/uni/arbeit gehen würde bzw. wenn man probleme hat sich auf den Beinene zu halten oder eben WIRKLICH schmerzen nicht aufs Pferd.
Das kann jeder für sich entscheiden trozdem finde ich dass man das genauso unvernünfitg wie ohne Kappe /mit Turnschuhen/ ohen Trense im Gelände usw. Nennen kann wenn man sich wirklich Krank/verletzt aufs Pferd setzt.
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21.08.2010, 15:06
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Pferdepfleger
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@Lelie: Also wenn man sich mit einem Gipsbein aufs Pferd setzt, dann hat das für mich nichts mehr mit nicht erfüllten Pflichten zu tun. Die Pflicht, die ich meinem Pferd gegenüber habe ist, ihm Bewegung und eine ordentliche Versorgung zukommen zu lassen. Und ich möchte behaupten, das geht auch anders als mich krank aufs Pferd zu setzen. Klar, bei Regelschmerzen oder leichten Kopfschmerzen o.ä. kanns helfen. Aber wenn man wirklich von Krankheit spricht, dann ist es nicht meine Pflicht zu reiten, sondern zu sehen, dass mein Pferd auf eine andere Art und Weise bzw. durch jemand anderen bewegt wird, wenn ich nicht zum Stall kann.
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21.08.2010, 17:06
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Ein Gips ist ja gerade dazu da, eine kaputte Gliedmaße zu schützen. Oder auch diese Schienen, die bei Bänderverletzungen z.B. im Knie die Beweglichkeit einschränken.
Warum man damit nicht wenigstens Schritt reiten soll, weiß ich wirklich nicht. Als die Frage sich bei meiner Mutter mal stellte, hat der Arzt ihr das sogar offiziell erlaubt.
LG Lelie
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21.08.2010, 17:12
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Pferdepflegerazubi
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zwischen ein wenig im Schritt auf dem Pferd herumbummeln und reiten besteht meiner Meinugn nach aber ein großer Unterschied.
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21.08.2010, 17:26
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Pferdepfleger
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Zitat - Nur für Mitglieder -
Das sehe ich auch so 
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21.08.2010, 17:28
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Oh je, da hab ich ja ne Diskussion los getreten 
Also um mal ein bisschen was klar zu stellen
Ich hab ja geschrieben:
Zitat - Nur für Mitglieder -
Das heißt ja nicht, das ich dann alle Lektionen runter spule und ein richtiges Training reite, sondern ein bisschen v/a arbeite oder ne gemütliche Runde ins Gelände gehe!
In die Uni muss ich ja auch (man darf nur 2x/Semester fehlen) und so ein Uni Tag ist unter Umständen anstrengender als 2 Stunden im Stall! Und wenn ich in die Uni gehen kann, kann ich auch reiten. Bin ich nicht mehr in der Lage in die Uni zu gehen, gehts auch nicht aufs Pferd.
Zitat - Nur für Mitglieder -
Gips-Bein: es war der Mittelfußknochen angeknackst und ich bin im Schritt ausgeritten, ohne Steigbügel am eingegpisten Fuß, damit da kein Druck o.ä. drauf kommt. Der Fuß ist ja stabilisiert, deswegen hab ich da jetzt nicht so das Problem gesehen.
Schiene: Bänder waren etwas lädiert und ich bin 2 Wochen NACH der Verletzung wieder gesprungen. Mit Schiene. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch keine Krücken mehr und durfte wieder auftreten. Also ist da die Belastung auch nicht größer und das Gelenk durch die Schiene stabilisiert. Davor war ich (auch mit Schiene) im Gelände unterwegs.
Halskrause: ich hatte ein Schleudertrauma. Normalerweise wird da gar keine Halskrause verschrieben, weil die Wirbelsäule bewegt werden soll. Aber da stundenlanges gerade ausschauen in der Uni sehr anstrengend für die lädierte Muskulatur ist, hab ich zur Unterstützung für ein paar Tage eine Halskrause bekommen. Ich hab mein Pferd normal gearbeitet, aber auch das Aussitzen verzichtet und bin nur im leichten Sitz galoppiert. Mir hat die Bewegung eher gut getan, danach waren die Schmerzen weniger.
Das der Arzt nur in den seltesten Fällen sagt: ja, Reiten ist o.k. ist ja eigentlich klar. Wenn dann was passiert möchte er nicht in die Haftung genommen werden!
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21.08.2010, 17:32
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Pferdepflegerazubi
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gut, dann tut mri das leid, ich bin trozdem ein bsichen anderer Meinung zu sowas, aber gut.
Wenn du halt schreibst Halskrause etc. dann denkt man eben nicht an ne leichte verletzung sondern an was schweerwiegendes.
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