Ja klar kannst du das ohne einen Sprung
Mach ich auch ganz oft, damit dann mit den Sprüngen problemlos klappt.
Stangen oder niedrig gestellte Cavalettis (die rollen nicht weg, wenn das Pferd mal drauf tritt) eignen sich dafür super.
Übung mach den Meister. Das richtige Gefühl für den Absprung bekommt man nur durch üben, üben und nochmal üben. Außer man ist mit dem Talent gesegnet von Natur aus ein "gutes Auge" zu haben.
Du kannst die Stangen einzeln auf dem Platz verteilen und dann anreiten. Oft hilft es die letzen 3-4 Galoppsprünge vor dem Absprung im Kopf mit zu zählen.
Ich denke du bist schon so weit, dass du merkst, ob du den Absprunpunkt richtig getroffen hast, oder nicht

Eine andere Möglichkeit wäre die Stangen an A/C, X und den Zirkelpunkten zu platzieren und dann auf dem Zirkel rhythmisch drüber zu galoppieren.
Dann kann man die Stangen auch als "Kombinationen" und "Distanzen" legen. Das schult das gefühl für den Rhythmus ganz gut. Da sollte man dann aber schon in der Lage sein, den Absprungpunkt korrekt zu treffen.
Als weitere Schwierigkeit kann man dann versuchen die gelegte Distanz, z.b. 21,50m für 5 Galoppsprünge einmal mit 4 und das andere Mal mit 6 Galoppsprüngen zu reiten.
Damit trainiert man den Galoppsprung passend zu machen, was sehr nützlich ist um das Pferd im Parcours passend zum Sprung zu bringen.
Denn ein gutes Auge nützt nichts, wenn das Pferd unrittig ist und man den Galoppsprung nicht verändern kann.
Die ganz Mutigen (

) können sich dann mal an "Knick-Distanzen" versuchen. Die Stangen liegen dabei auf einer leicht (!) gebogenen Linie.