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  #1  
Alt 13.01.2010, 10:52
Stalllehrling
 
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Maxileinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Bodenarbeit

Hallo,

mich würd mal interessieren was ihr so an Bodenarbeit mit euren Pferdchen macht und ob Ihr es für nützlich oder sinnvoll haltet.


Also ich mache viel Bodenarbeit mit meinen Ponys und ich muss sagen bisher hat sich das ziemlich bewährt. Wir haben ein super gutes Vertrauensverhältnis geschaffen..

Auch zirensische Lektionen machen wir zwischendurch wie z.B. legen, kompliment, verbeugen, spanischer schritt, fangen spielen, sitzen, sprechen

Werd bei Gelegenheit mal Fotos davon machen...

Liebe Grüße

Sandra
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Gwenie (14.01.2010)
  #2  
Alt 13.01.2010, 20:33
Benutzerbild von Wunschtraum
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Wunschtraum befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Gutes Thema!

Ich definiere Bodenarbeit für mich so: Alles was ich mache, wenn ich nicht auf meinem Pferd sitze. Also auch so banale Sachen wie führen, anbinden etc.

Von daher finde ich es sehr sinnvoll, das man grad mit jungen Pferden viel Bodenarbeit macht bzw. mit älteren Pferden diese ständig mit ins tägliche Programm einbezieht.

Mein Pferd bleibt unangebunden stehen, steht beim anbinden ruhig, folgt mir auf Kommando, bleibt stehen wenn ich stehen bleibt, läuft los wenn ich wieder los laufe und geht rückwärts wenn ich rückwärts gehe. Das ist unser Programm aus dem wir täglich die ein oder andere Übung mit einbauen. Ich dachte immer das sei alles selbsverständlich, musste aber bei Pferden die ich geritten hab lernen, das manche Pferde einen einfach über den Haufen rennen.

Ab und an (meistens wenn sie mal wieder wg. einer Verletzung nicht geritten werden darf) mach ich auch explizit Bodenarbeit, oft nach Tellington. Layrinth und "L" liebt meine Stute besonders und läuft da mittlerweile ohne Halfter und nur mit Handzeichen durch. Seitwärts über ne Stange gehen die unterm Bauch liegt geht auch. An der Hand arbeiten wir an Seitengängen und vor kurzem haben wir auch mit der Arbeit am langen Zügel begonnen.
__________________
Viele Grüße Wunschtraum

"Richtig reiten reicht"
(Paul Stecken)


"Reiten ist mehr als ein Sport. Reiten ist Gefühl und Vertrauen. Reiten ist eine Lebenseinstellung, voller Faszination, Leidenschaft und Sehnsucht."

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Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Wunschtraum für den nützlichen Beitrag:
Angie (15.01.2010), Estrellita (14.05.2010), Gwenie (14.01.2010)
  #3  
Alt 14.01.2010, 11:00
Benutzerbild von Gwenie
Administrator
 
Registriert seit: 22.12.2009
Ort: Datteln
Beiträge: 1.407
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Erhielt 358 Danke für 203 Beiträge
Gwenie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Danke Wunschtraum!
Ich finde auch dass das Thema Bodenarbeit sehr weit gefächert ist!

Die Frage ist ja wo fängt Bodenarbeit für den Menschen an?
Bei den einen schon im alltäglichen Umgang (wie Wunschtraum schon so schön schrieb), also wenn die Pferde aufgehalftert und aus der Box geholt werden.
Bei anderen "erst" wenn sie mit dem Pferd in der Halle bstimmte Lektionen vom Boden aus erlernen und durchführen (soll hier nicht abwetend gemeint sein- ich denke das ist von Mensch zu Mensch einfach unterschiedlich was er mit Bodenarbeit meint!)

Mir persönlich ist es halt im alltäglichen wichtig das mein Pferd bestimmte "Lektionen" macht:
  • neben mir herläuft ohne mich durch die Gegend zu ziehen
  • anhält wenn ich anhalte und nicht erst drei Meter später
  • anbinde läßt
  • stehen bleibt beim aufsitzen
  • nicht an mir herumknabbert oder sogar beißt (gegen beschüffeln etc hab ich nichts)
Zeigt mein Pferd mir im Alltag das an einem der Punkte was nicht stimmt, dann arbeite ich daran.
Es gibt aber auch Tage wo wir beim Laufen lassen Elemente einbauen (Stangen wo man ja viele Sachen mit machen kann...)als Abweschlungsprogramm.

Zirzensische Lektionen habe ich bisher noch nie gemacht. Lag bisher nicht in meinem Interesse.
Wobei ich sagen muß, dass der Knicks ab und an als gymnastische Vorübung bei uns im Programm ist!
__________________
lg Gwenie

Einen Schuss Verrücktheit braucht jeder von uns - sonst trifft uns die Normalität mit voller Wucht...
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Estrellita (14.05.2010)
  #4  
Alt 14.01.2010, 12:36
Benutzerbild von Willi07
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Ort: Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen
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Willi07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich definiere Bodenarbeit auch so: alles was man mit dem Pferd im Alltag vom Boden aus tut. Meiner Meinung nach ist ein gutes Verhältniss von unten dass A und O bevor man sich auf ein Pferd setzt und reitet.
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Estrellita (14.05.2010)
  #5  
Alt 16.09.2011, 21:43
Benutzerbild von ChampsElysees
Stalllehrling
 
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ChampsElysees befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich finde das Thema auch wundervoll, weil ich sehr viel von Bodenarbeit halte.

Wie meine beiden Vorrednerinnen beginnt Bodenarbeit auch bei mir schon wen ich mein Pferd aus der Box, Weide hole. Das sie mich nicht über den Haufen läuft, das sie neben mir hergeht, das ich ihre Hufe nehmen darf und sie auch auskratzen kann. (Für ein Pferd ist das nicht selbstverständlich )
Intensive Bodenarbeit mache ich generell auch sehr gerne. Meistens im Round Pen.
Ich schwöre sehr auf die Monty Roberts - Methode, wobei ich manches etwas kritisch beäuge, jedoch habe ich bisher kein bisschen von der Methode bereut. Kann sie nur weiterempfehlen.

Aber auch zu unseren Programm gehören Gymnastizierente Lektionen wie Stangenarbeit und auch ab und an Schrecktraining das für junge Pferde und generell ich für sehr wichtig halte. Es schult das Auge für Dinge die Pferde sehen während wir Menschen noch suchen und es bindet das Pferd mit seinen Reiter enger zusammen.

LG Joy
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