Also meine Gwenie hat/hatte SE.
Es ging nach 5 Jahren los- vorher gab es keine Anzeichen, war normal Wiesengängerin und sonst gab es keine Probleme.
NAch einem Stallwechsel ging es bei ihr los. Der Stall lag mit den Wiesen an einem Bach.
Erst dachte wir es wäre ein Pilz, aber der TA erkannte es schnell.
Haben sie dann täglich mit nem rötlichem Zeug abgewaschen. Leider zog das SE dann doch bis in die Sattellage rein, so dass sie anfing zu steigen wenn ich mich auf den Sattel setzte (Juckreiz-Schmerz??)
Habe dann so eine SE-Decke mit Halsteil ausprobiert- leider schwitze sie dadrunter schnell- mehr Mücken- mehr Juckreiz- Decke zerstört.
Dachte dann wir verzichten aufs reiten, damit sie täglich auf die Wiese konnte- aber das war falsch. Gwenie ist ein Arbeitstier und war sooo unglücklich nur auf der Wiese zus ein (stumpfes Fell- biestig....)
Also dann eben keine Wiese und dafür reiten. Nur die SB wollte die Pferde tagsüber nicht in der Box haben
Beim Stallwechsel dann -ohne offene Gewässer in der Nähe, weniger Mücken, haben wir dann die Homäopathischen Mittel Alleosal und Dermisal genommen- Kann man unter die Haut spritzen, ins Maul geben oder übers Futter geben. Damit wurde es deutlich besser, so dass Gwenie Stundenweise mit den anderen raus konnte.
Allerdings dann nur abends- wegen der Stechviecher, aber sie war trotzdem reitbar.
Viele Mittel haben zwar Linderung verschafft aber nur kurzfristig- Melkfett damit die Viecher nicht in den Mähnenkamm stechen, Balistol, Cortison half natürlich, aber was für Nebenwirkungen!! Also nur in gaaaaanz seltenen Ausnahmefällen- liebergar nicht.
Gwenie war Turnierpferd, eins der wenigsten auf L-Niveau mit Stoppelmähne und abgescheurter Schweifrübe!
Es gab so manche dummen Kommentare von Zuschauern, aber wir konnten mit unseren Leistungen trotzdem überzeugen!