| Pferdebox Hier kommen alle Themen rein, die nicht zur Haltung, Pflege und Verhalten gehören! |

05.07.2010, 12:24
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Futterknecht
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Reitbeteiligung- warum habt ihr (k)eine?
Genau zu dem Thema wurde in einem anderen Forum diskutiert und mir fiel auf, das insbesondere die jüngeren User eine RB vehement ablehnten. Die Begründung waren oft ähnlich:
- Pferd ist sehr eigen und nur auf den Besitzer fixiert- frag ich mich natürlich, was passiert, wenn der Besitzer auf einmal richtig krank wird oder das Pferd verkauft werden muß.
-Andere Reiten nur wenn der Beistzer dabei ist- siehe oben.Sowas wie Beritt scheinen solche Pferde dann aber nicht zu bekommen.
- Reitbeteiligung sorgt dafür, das das Pferd am Ende schlechter läuft- in den Freakshows sind dann Bilder von Pferden mit weggedrücktem Rücken, scharfer Zäumung und deutlich hinter der senkrechten zu sehen und der Reiter obendrauf sieht auch nicht so aus, als könnte der auf den vorderen Plätzen einer E-Dressur dabeisein.Das alles bei Pferden, die ihre Grundausbildung lange abgeschlossen haben sollten.
- Pferd darf von Freunden und engen Verwansten gestreichelt werden, aber bei Fremden,insbesonderen Kindern die das ungefragt tun ist das nicht erwünscht. Das Pferd mag nicht von Kindern gestreichelt werden.- da frag ich mich dann wirklich, wie solche Leute sich in eine Stallgemeinschaft einfügen und wenn die Pferde wirlich so rumzicken sollten, was dann mal passiert , wenn der Besitzer nicht da ist.
In meinen Augen sind das alles keine Gründe, ich glaube eher, das Problem liegt bei den Besitzern, die es nicht ertragen könnten, das eine Reitbeteiligung ein PFerd besser reiten könnte als die selbst.
Ich bin jedenfalls froh, wenn cih einen passenden Mitreiter habe und in der Regel bringen die ein Pferd vorwärts und nehmen mir Arbeit ab.
Auch wenn ich schon schlechte Erfahrungen bgemacht habe , würde ich nie eine RB kategorisch ablehnen.
Wie seht ihr das?
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05.07.2010, 13:13
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Pferdepfleger
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Ich habe keine RB. Noch nicht.
Für mich liegt das Problem darin, eine RB zu finden, der ich vertraue. Nichts ist für mich schlimmer, als Ungewissheit darüber, ob die Person gut mit dem Pferd umgeht. Denn leider habe ich oft gesehen, dass auch die RBs die eigentich ganz nett wirkten, auf einmal ihr wahres Gesicht zeigten.
Mir ist es auf jeden Fall wichtig, dass sich meine Pferde auch von fremden Reitern reiten lassen. Alles andere wäre für mich Alptraum. Wenn irgendwas wäre und meine Pferde würden sich von jemand anderem nicht gescheit reiten lassen, dann wäre damit keinem geholfen. Ich wäre nicht stolz darauf, dass meine Pferde auf mich fixiert sind, sondern eher bestürzt, dass sie sich von anderen Reitern nicht händeln lassen. Aber ich denke, dass gerade darin der Traum von vielen kleinen Mädchen liegt: Dieses eine Pferd, mit dem nur Du umgehen kannst, das einzig und allein auf dich hört. Du bist die einzige, die einen guten Draht zu dem wilden Tier hat 
Ich kenne mehrere solcher Leute, die ihren Pferden die kuriosesten Eigenschaften angedichtet haben, vorallem welche, die eher aus der "alternativeren" Ecke kamen, wenn ich das mal so sagen darf. Aber das wäre wohl ein extra Thema wert.
Mir wäre es letztendlich bei einer RB völlig egal, wie alt sie wäre und ob sie besser oder schlechter als ich reitet. Und wenn es ein junges Mädchen ist, das vielleicht mal Ausbinder braucht. Das wäre mir egal. Ich denke, mein Pferd ist da so gefestigt, dass ihr das herzlich wenig ausmacht, solange sie Bewegung bekommt. Das mögen viele anders sehen, aber ich denke nicht, dass mein Pferd so hochkarätig ist, dass mir da jemand, der ein wenig schlechter reitet als ich, etwas kaputt machen könnte. Einzig und allein die Chemie und das Vertrauen muss für mich stimmen, alles andere ist mir völlig nebensächlich.
Ich werde mich demnächst wohl auf die Suche nach einer RB machen, denn zu Beginn meines Studiums werde ich keine zwei Pferde bespaßen können. Momentan nimmt mir die Bereiterin meines Kleinen ja das zweite Pferd sowieso ab, aber das wird sich bald auch ändern. Das Schwierigste ist für mich eine Person zu finden, der ich meine Pferde bedenkenlos überlassen kann. Ich kenne drei solcher Personen, aber die haben leider selbst genug zu reiten und springen nur wenn ich krank bin für mich ein.
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Hey and away we go, through the grass, across the snow, big brown beastie, big brown face, I’d rather be with you than flying through space.
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05.07.2010, 17:41
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Moderator
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Ich habe keine. Ich brauch auch keine, komm mit meinem Pferd auch alleine ganz gut klar. Wenn ich mal einen Tag nicht kann ist das nicht schlimm. Sie steht den ganzen Tag auf der Koppel und eine Stallkollegin schaut abends ob noch alles dran ist
Wenn, dann müsste es schon eine Person sein, der ich abslout vertraue, die solide reitet und mit meinem Pferd umgehen kann.
Die Lütte ist recht dominant und damit auch beim reiten nicht immer ganz einfach. Das ist keine Eigenschaft die ich ihr andichte, sondern das ist wirklich so. Sprich ich bräuchte einen Reiter der sich auch mal durchsetzen kann. Deshalb kämen für mich nur gute Reiter in Frage.
Ich hab eine Freundin im Stall, der ich mein Pferd auch ab und zu ausleihe, damit sie mal mit ihrer Schwester zusammen ausreiten kann. Beide haben zusammen ein Pferd. Ich hab also Grundsätzlich kein Problem damit mein Pferd einem anderen Reiter zu überlassen. Nur möchte ich diese Person einfach sehr genau kennen.
@grauzone: Wenn mein Pferd Beritt bekommen würde, wollte ich da auch dabei sein! Kenne ein paar Bereiter die das Pferdchen ordentlich arbeiten wenn der besitzer an der Bande steht und wenn der weg ist werden andere Seiten aufgezogen. Auch die Aussage, das RB die Pferde in der Regel weiter bringen würde ich nicht so unterschreiben. Bei uns im Stall haben wir genug RB's die wesentlich schlechter Reiten als die Besitzer. Ihnen werden eben super Lehrpferde zur Verfügung gestellt.
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Viele Grüße Wunschtraum 
"Richtig reiten reicht" (Paul Stecken)
"Reiten ist mehr als ein Sport. Reiten ist Gefühl und Vertrauen. Reiten ist eine Lebenseinstellung, voller Faszination, Leidenschaft und Sehnsucht."
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05.07.2010, 21:06
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Stallbursche
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Also ich habe auch keine RB, brauche auch keine. Wenn ich mal keine Zeit haben sollte oder auf Urlaub bin ist das kein Problem,denn die Pferdis kommen raus auf die Koppel und werden gemistet, Stallfreunde schauen dann auch noch nach Bedarf,ob es dem Pferd gutgeht  .
Leider ist das mit dem fremdreiten bei meinem Pferd ein leichtes Problem( nein,ich bin kein junges Mädel mehr  ),er ist da ein wenig heikel...NEIN,ich bin nicht froh das behaupten zu können. Bereiter käme für mich nicht in frage,da er deswegen dieses Problem hat  Weiterbilden kann ich mich und mein Pferd mit Unterstützung von qualifiziertem RU,ausserdem reite ich seitdem ich zehn bin.
Persönlich wäre es sehr schwer für mich jemanden zu finden,der meinen Ansprüchen gerecht wird...ich möchte nicht meine RB sein 
Versteht mich nicht falsch,ich finde RB`s ne prima Sache für die Pferde und Reiter die davon profitieren.
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Mein Pferd ist mein Spiegel,der meine gute und schlechte Laune unverfälscht wiedergibt.Sieh hinein in das Auge Deines Pferdes aber erschrecke nicht über die Wahrheit.
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06.07.2010, 12:33
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Momentan hat mein Pferd keine Reitbeteiligung aus dem einfachen Grund, dass sie nicht reitbar ist. Zu ihrer aktiven Zeit gab es Phasen mit und ohne Reitbeteiligung.
Zu Anfang kam ich sehr gut alleine klar, war jeden Tag selbst im Stall. Da brauchte ich keine Reitbeteiligung.
Als ich wegen meines Studiums nach Leipzig gegangen bin und sie in Hamburg blieb, brauchte meine Schwester eine Unterstützung, da sie auch noch andere Pferde zu reiten hatte. Eine Reitbeteiligung fand sich sehr schnell, eigentlich sogar ohne echte Suche. Ein sehr talentiertes kleines Mädchen (damals 10 Jahre alt) mochte Helli sehr, kam schon beim ersten Reiten (was sich auch eher zufällig ergab) gut mit ihr zurecht und kümmerte sich rührend um sie. Nun kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich Helli sicher besser reiten konnte als sie. Was auch nicht sehr schwierig ist, da ihre Beine ja kaum übers Sattelblatt reichten.
Für mich ist bei einer Reitbeteiligung aber nicht entscheidend, ob sie nun alle Lektionen abfragen kann, die das Pferd beherrscht sondern, dass sie das Pferd zur Losgelassenheit bringen kann. Das konnte die kleine Maus und sie und Helli hatten sowohl im Gelände als auch bei der dressurmäßigen Arbeit viel Spaß miteinander. Trotzdem war es mir bei dieser Konstellation wichtig, dass sie regelmäßig Unterricht nimmt. Ist ja schon eine etwas besondere Situation, wenn so ein kleiner Floh ein großes Pferd im Griff haben soll. So eine Reitbeteiligung würde ich jedenfalls auf einem erwachsenen, braven, gut geritten Pferd jederzeit wieder mit Kusshand nehmen.
Als ich Helli nach Leipzig holte, wollte ich ganz gerne wieder eine Reitbeteiligung, damit ich zeitlich etwas entlastet worden wäre.
Ich begab mich also mit Aushängen und Mundpropaganda auf die Suche. Wieder gleiche Anforderungen: Vertrauenswürdig, mit Pferdeverstand, reiterlich in der Lage ein fein ausgebildetes Pferd zur Losgelassenheit zu bringen.
Leider ist der Reitsport hier in der Gegend nicht so sehr ein Breitensport wie bei uns in Hamburg. Und ich musste auch die Erfahrung machen, dass die Reiter, die einigermaßen reiten können (s.o.) sich schnellstmöglich ein eigenes Pferd kaufen.
Alle Leute, die ich zum Probereiten da hatte, waren leider total die Katastrophe. Die hielten sich nur am Zügel fest, hatten Angst ohne Ende, ließen sich schon beim ersten Reiten absolut nichts von mir sagen und und und. Es ging gar nicht. Ich wollte eine Reitbeteiligung, aber es gab einfach nichts passendes.
Ich habs dann schlussendlich so gelöst, dass ich mich doch alleine um Helli gekümmert hab und wenn es hart auf hart kam eine Stallkollegin mir mal einen Tag abgenommen hat (und umgekehrt).
Gut ein Jahr später wurde es alles viel zu viel, Reitbeteiligung war nicht in Sicht und so ging Helli zurück nach Hamburg. Nach wie vor konnte meine Schwester sie nicht alleine übernehmen, das kleine Mädchen hatte mittlerweile ein Top-Lehrpony zur Verfügung gestellt bekommen und da war es nur verständlich, dass das für sie besser passte.
Die Suche musste also von Neuem beginnen. Es ergab sich, dass mein jetziger Freund (damals noch nicht) Lust hatte mal was anderes als vergurkte Pferde oder Jungpferde zu reiten. Und da passte das wie die Faust aufs Auge, denn man bekommt selten zum Nulltarif jemanden, der das Pferd locker auf L-/M-Niveau arbeiten kann.
Diese Konstellation funktionierte auch perfekt, nur leider verletzte Helli sich kurz darauf und damit war ihre Reitpferde-Karriere endgültig beendet.
Ich bin Reitbeteiligungen gegenüber wirklich sehr offen, ein paar Grundvorraussetzungen müssen erfüllt sein, aber ansonsten habe ich kein Probleme unter gewissen Umständen mein Pferd zu teilen.
Allerdings muss ich schon sagen, dass ich wirklich Vertrauen zu der RB haben muss.
Zitat - Nur für Mitglieder -
Dass ich die ersten Male dabei bin, versteht sich von selbst. Gerade auch bei Bereitern hab ich sehr oft erlebt, dass man da beinahe zwei verschiedene Menschen aufm Pferd hat, wenn sie alleine reiten und wenn sie unter Beobachtung sind. Zumal: Warum braucht jedes Pferd Beritt? Versteh ich nicht...
Zitat - Nur für Mitglieder -
Es gibt junge Pferde oder Problempferde, die sehr auf eine Person fixiert sind und die diese Sicherheit brauchen. Das sollte natürlich kein Dauerzustand sein, aber es gibt sehr wohl Situationen und ich hab auch schon Pferde kennengelernt, bei denen das so war, da "verderben mehrere Köche den Brei". Und es gibt einfach Pferde, die mögen nicht herumgereicht werden. Die können trotzdem tolle Reitpferde sein, aber eben wirklich nur für einen Reiter.
Allerdings würde ich das nie bewusst anstreben, weil sich in meinen Augen daraus eine ganze Latte von Problemen ergibt, wie du schon richtig aufgezählt hast.
So viele Pferde gibt es davon aber sicher nicht, wie diverse Leute immer behaupten, weil ihrs ja so extra schwierig ist.
Und: Ich glaube schon, dass die meisten Pferde sehr gut unterscheiden können, wer ihre nähere Bezugsperson ist. Wenn der Besitzer das nicht ist, dann ist er selber schuld.
Zitat - Nur für Mitglieder -
Das finde ich durchaus einen nachvollziehbaren Grund. Das war auch der, der mich dazu bewogen hat hier in Leipzig lieber ohne RB auszukommen.
Ein schlecht gerittenes Pferd macht eine schlecht reitende RB sicher nicht schlechter. Aber wenn ich ein Pferd auf L-/M-Niveau habe und das dann von einem Reiter mitreiten lasse, der nur in den Zügeln hängt und sich möglicherweise noch vom Pferd auf der Nase rumtanzen lässt, dann hat niemand was davon.
Das Pferd muss eine solide Grundausbildung haben, damit es klappt und die RB auch. So einfach ist das. Ansonsten gehört das Pferd in Beritt o.ä. und die RB auf ein Schulpferd.
Trotzdem muss die RB sicher nicht auf ebenso hohem Niveau reiten. Aber wenn sie so schlecht reitet, dass ich danach erstmal zwei Tage lang wieder kämpfen darf, dass das Pferd locker wird, dann hab ich als Besitzer von der Reitbeteiligung eine Be- und keine Entlastung. Belastungen hab ich so schon genug, da schaffe ich mir doch nicht künstlich welche.
Zitat - Nur für Mitglieder -
Absolut bescheuert, stimme ich dir zu. Ich hab damit überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, ich halte auch im Gelände mal an, wenn ich ein Kind mit sehnsüchtigen Augen sehe und frage, ob die mal streicheln wollen. Solche Leute sollten sich hin und wieder mal erinnern, wie es war, als sie noch Kinder waren.
Zitat - Nur für Mitglieder -
Auch da stimme ich dir zu. Ich habe das aus der Perspektive der RB sehr, sehr oft erlebt. Da macht man quasi Beritt für lau und am Ende ist man nur der Depp. Das sind dann tatsächlich meistens irgendwelche Teenie-Mädels, die selbst kein Stück an sich arbeiten und Kritik nicht vertragen können.
Ich verstehe das absolut nicht, denn eigentlich profitieren da ja alle davon. Ich zumindest war sehr froh, als ich für Helli zum Schluss eine RB hatte, die mindestens so gut wie ich (höchstwahrscheinlich deutlich besser) reitet. Aber das hat vielleicht auch was mit Selbstbewusstsein und Selbstreflexion zu tun.
Zitat - Nur für Mitglieder -
Wenn es gut läuft, stimmt das. Aber ich würde das nicht für jede Konstellation unterschreiben. Es gibt genug Mitreiter, die einem selber ordentlich Korrektur-Arbeit bescheren. Und das ist für mich persönlich keine Option, da ich, wenn ich Zeit zum Reiten habe, Spaß an meinem Pferd haben will und mich nicht ärgern will, dass ich schon wieder die Reiterei der RB ausbügeln darf.
Kommt wirklich immer auf die Konstellation drauf an.
Sorry für den Roman...
LG Lelie
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06.07.2010, 12:56
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Pferdepfleger
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Zitat - Nur für Mitglieder -
Vor der Situation habe ich offen gestanden auch ziemlich Angst. Hier ist der Reitsport zwar sehr wohl Breitensport, aber ich kenne wie gesagt bei uns am Stall exakt drei Leute, die ich auf mein Pferd lassen würde (die Bereiterin von meinem Kleinen ausgenommen, die kommt ja nicht als RB in Frage). Und wir haben sehr, sehr viele Leute am Stall. Ich habe ziemlich Angst, dass sich auf eventuelle Anzeigen oder die Mundpropaganda die merkwürdigsten Leute melden und nachher doch niemand dabei ist 
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06.07.2010, 13:06
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Zitat - Nur für Mitglieder -
Kann ich total verstehen und mir fällt auch wenig ein um dir Mut zu machen. Eine gute RB zu finden ist einfach Glückssache.
Für mich hat diese Erfahrung die Erkenntnis gebracht, dass ich mir niemals (wieder) ein Pferd anschaffen werde in einer Situation, wo ich auf die Hilfe von anderen Leuten zwingend angewiesen bin.
LG Lelie
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07.07.2010, 09:20
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Moderator
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Wir haben zur Zeit keine Reitbeteiligung, suche auch keine für unsere Herren wobei ich nicht generell gegen eine bin.
Ich hatte selber Gott sei Dank auch immer das Glück, gute Reitbeteiligungspferde zu haben bis ich ein eigenes Pferd hatte und lehne eine solche auf meinen Pferden nicht kategorisch ab.
Auf Nelly hatten wir eine Reitbeteiligung, ein 18-jähriges Mädel das gut ritt und von der wir auch profitierten, da sie sehr zuverlässig war, einen gewissen Ehrgeiz hatte, auch mal im Gelände bummeln wollte und im Unterricht mir unserem Pferd ritt. Sie schenkte mir Zeit und ich wusste mein Pferd in guten Händen wenn ich nicht da war. Die ersten paar mal war ich auch dabei und hab zugesehen, später dann wenn Unterricht war, da Julia im Anschluss ritt. Ansonsten hatte sie freie Hand und ritt alleine.
Für Rio und Sam benötigen wir noch keine RB. Wir sind ja zu zweit und Julia fährt auch mal alleine in den Stall und versorg die beiden und unterstützt mich damit. Die Pferde stehen den ganzen Tag im Herdenverband auf der Weide und wenn wir mal einen Tag nicht kommen, haben sie halt frei, wenn wir krank sind oder im Urlaub geben wir im Stall bescheid dann wird abends beim reinholen über die Pferde geschaut und ansonsten schauen bei uns alle auf die Pferde der anderen.
Wir kommen auch fast jeden Tag in den Stall, reiten, longieren, lassen laufen oder putzen sie auch mal nur, wie es in ein paar Jahren mal aussieht, wenn Julia schulisch anders eingespannt ist und ich evtl mehr arbeiten kann muss ich erst schaun, dann ist die Option Reitbeteiligung auf den Pferden wieder ein Thema, aber erst dann, wenn wir ihnen zeitlich nicht mehr gerecht werden können ohne dass die Familie darunter leiden würde. Momentan gibts nur "Fremdreiter" bei denen wir auch dabei sind. Ab und zu kommt eine Freundin die dann auch reiten darf, und ich stelle Herrn Pferd auch mal für Unterricht für eine Freundin zur Verfügung.
Wenn das Thema RB wieder mal aktuell wird ist mir wichtig, das ich der RB vertrauen kann, sie zuverlässig ist, sorgsam mit den Pferden und dem ganzen Zubehör umgeht und sich an Abmachungen hält.
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07.07.2010, 17:10
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Pferdepflegerazubi
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Wie schön es doch wäre würde jemand von euch hier in der Nähe wohnen -.-
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Und ich vermiss dich, weil du Heimat und Zuhause bist, weil bei dir mein Bauchweh aufhört. Manico♥ du fehlst jeden Tag!
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09.07.2010, 21:00
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Moderator
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Ort: Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen
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Ich würde nicht meine Reitbeteiligung sein wollen. Mein Pferd ist mir zuviel Wert, als dass ich jemanden darauf rumhüpfen lassen wollte. Jetzt wird er ja erst eingeritten, da wäre sowas eh nicht Spruchreif aber auch später nicht. Er ist ein ruhiges Kaltblut dass sich mt Sicherheit mal als Anfängerpferd anbietet und für gute Reiter Schlichtweg zu langweilig ist. Und das ich dann Hintz und Kunz nehme - nee. Dann lieber auf der Weide stehen, wenn ich keine Zeit habe.
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Das Leben ist nicht lang genug, um das Glück auf später zu verschieben
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