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  #1  
Alt 27.01.2010, 14:10
Benutzerbild von Skydancer
Reitlehrer/in
 
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Skydancer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Vor- und Nachteile dieser Longenverschnallung

Leider finde ich dazu keine Bilder, aber ich versuche mal meine Frage so gut es geht zu erklären.
Ich habe zwar über diese Verschnallungsarten schon so eine Art "Halbwissen", aber vielleicht kann es jemand nochmal anschaulich erklären.
Richtlinien Longieren hab ich leider grade nicht zu Hand.

Longenverschnallung:
- Durch den inneren Trensenring, übers Genick und mit dem Karabiner bzw. der Schnalle im äußeren Trensenring verschnallt.
Auswirkung:
- Welche Vorteile und welche Nachteile hat diese Verschnallung und was will man damit bezwecken?

Longenverschnallung:
- Durch den inneren Trensenring, am Hals entlang (fast wie ein normaler Zügel) zum Longiergurt hin und da fixiert.
Auswirkung:
- Welche Vorteile und welche Nachteile hat diese Verschnallung und was will man damit bezwecken?

Ich hoffe ihr versteht was ich meine...
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  #2  
Alt 27.01.2010, 17:24
Lelie
Gast
 
Beiträge: n/a
Longenverschnallung:
- Durch den inneren Trensenring, übers Genick und mit dem Karabiner bzw. der Schnalle im äußeren Trensenring verschnallt.


Ich habe diese Verschnallung erstmals bei meinem ersten Reitlehrer (Pferdewirt Zucht und Haltung) kennengelernt, der sie für "büffelige" Pferde benutzt hat.
Hier in Leipzig benutzen relativ viele Reiter diese Verschnallung, mit verschiedenen Begründungen. Einmal um junge oder heftige Pferde besser zu regulieren oder um unnachgiebige Pferde leichter in die Tiefe zu bekommen.
Ich selber bin kein Fan dieser Verschnallung, weil sie meiner Meinung nach zu stark aufs Genick wirkt und damit fördert, dass die Pferde sich einrollen.
Außerdem liegt der Druck letztlich mehr auf dem äußeren als auf dem inneren Gebissring, was ich für ungünstig halte, weil die Pferde dann zu leicht entgegen der Bewegungsrichtung gestellt werden.
Ich habe diese Verschnallung bisher nur bei wirklich ruppigen Pferden über kurze Zeit eingesetzt und weiß selbst da nicht, ob ich es wieder machen würde. Meiner Meinung gibt es auch in solchen Fällen andere Verschnallungen, mit denen man gezielter einwirken kann.
Zum Gymnastizieren (also um ein Pferd zum Nachgeben zu bringen) würde ich diese Verschnallung aus den oben genannten Gründen nicht einsetzen, sondern lieber versuchen, dieses Problem über die Verschnallung der Hilfszügel anzugehen.


Longenverschnallung:
- Durch den inneren Trensenring, am Hals entlang (fast wie ein normaler Zügel) zum Longiergurt hin und da fixiert.


Ich habe gelernt, dass man so besser an der Stellung arbeiten können soll.
Eingesetzt habe ich die Verschnallung noch nicht. Einerseits, weil ich keinen Bedarf dafür saß und zweitens hätte ich wirklich Sorge, was passiert, wenn das Pferd losschießt (kann ja immer mal passieren und ich longiere eigentlich nur junge (--> übermütige) Pferde). Dann würde ja zwangsläufig, will man die Longe nicht loslassen, der Kopf extrem herumgezogen werden und das Pferd sich möglicherweise wie ein Paket verschnüren.

LG Lelie
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Skydancer (27.01.2010)
  #3  
Alt 27.01.2010, 17:35
Benutzerbild von Gwenie
Administrator
 
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Ort: Datteln
Beiträge: 1.408
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Gwenie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zur ersten Verschnallung- am Besten sofort vergessen und NIE anwenden.
Die Pferde bekommen nicht nur mehr Druck aufs Genick, sondern auch alle Paraden kommen am äußeren Zügel an. Zudem zieht die Verschnallung den äußeren Gebißring auch noch nach oben in den Mundwinkel -sehr Schmerzhaft!

Beliebt ist diese Verschnallung bei Pferden die heftiger sein sollen- fördert aber nur das nach außen drängen, weil alles was man macht ja am äußeren Ring ankommt!
Also Verschnallungsart wegschmeißen!

Die zweite Verschnallung wende ich selber an. Aus dem Grund:
man kann die Pferde besser Stellen. Dabei verschnalle ich aber die Longe nie höher als die Laufferzügel- also meist eher auf Ellenbogenhöhe. UND am Anfang harke ich einfach nur die Longe in den inneren Gebißring, falls mein Pferd gehfreudig ist am Anfang und mal losprescht ziehe ich ihr nicht einfach so den Hals rum! Also eher in der Arbeitsphase!

Bei der Verschnallung sollte man darauf achten dass man sich dabei selber nicht festzieht- also immer wieder nachgeben und das die Longe gut durch die Ringe gleitet und nicht festharkt oder ruckelt!
__________________
lg Gwenie

Einen Schuss Verrücktheit braucht jeder von uns - sonst trifft uns die Normalität mit voller Wucht...
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Skydancer (27.01.2010), Zhofi (27.01.2010)
  #4  
Alt 27.01.2010, 17:38
Benutzerbild von Zhofi
Pferdepfleger
 
Registriert seit: 02.01.2010
Ort: JWD
Beiträge: 688
Abgegebene Danke: 67
Erhielt 182 Danke für 89 Beiträge
Zhofi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich kann Gwenies Beitrag nur genauso unterschreiben. Variante 1 lehne ich ab, Variante 2 wende ich aus dem gleichen Grund an
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Skydancer (27.01.2010)
  #5  
Alt 07.02.2010, 19:19
Benutzerbild von Gomi
Moderator
 
Registriert seit: 25.12.2009
Ort: Kreis Recklinghausen
Beiträge: 273
Abgegebene Danke: 61
Erhielt 38 Danke für 27 Beiträge
Gomi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
hihi, kann nur noch mal unterstreichen was Gwenie geschrieben hat. (Hat sie doch sehr gut aufgepasst und gelernt) wenn ich das mal so sagen darf, denn solche Fragen werden mir immer wieder gestellt. Beim normalen longieren gehört die Longe in den inneren Gebissring des Pferdes, sonst geht gar nichts. Alle anderen Kniffe werden nur zur Korrektur benutzt und immer nur für kurze Einsätze gut.
__________________
Immer wenn du denkst, es geht nicht mehr..
kommt von irgenwo ein Lichtlein her...

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Skydancer (07.02.2010)
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