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Longenverschnallung:
- Durch den inneren Trensenring, übers Genick und mit dem Karabiner bzw. der Schnalle im äußeren Trensenring verschnallt.
Ich habe diese Verschnallung erstmals bei meinem ersten Reitlehrer (Pferdewirt Zucht und Haltung) kennengelernt, der sie für "büffelige" Pferde benutzt hat.
Hier in Leipzig benutzen relativ viele Reiter diese Verschnallung, mit verschiedenen Begründungen. Einmal um junge oder heftige Pferde besser zu regulieren oder um unnachgiebige Pferde leichter in die Tiefe zu bekommen.
Ich selber bin kein Fan dieser Verschnallung, weil sie meiner Meinung nach zu stark aufs Genick wirkt und damit fördert, dass die Pferde sich einrollen.
Außerdem liegt der Druck letztlich mehr auf dem äußeren als auf dem inneren Gebissring, was ich für ungünstig halte, weil die Pferde dann zu leicht entgegen der Bewegungsrichtung gestellt werden.
Ich habe diese Verschnallung bisher nur bei wirklich ruppigen Pferden über kurze Zeit eingesetzt und weiß selbst da nicht, ob ich es wieder machen würde. Meiner Meinung gibt es auch in solchen Fällen andere Verschnallungen, mit denen man gezielter einwirken kann.
Zum Gymnastizieren (also um ein Pferd zum Nachgeben zu bringen) würde ich diese Verschnallung aus den oben genannten Gründen nicht einsetzen, sondern lieber versuchen, dieses Problem über die Verschnallung der Hilfszügel anzugehen.
Longenverschnallung:
- Durch den inneren Trensenring, am Hals entlang (fast wie ein normaler Zügel) zum Longiergurt hin und da fixiert.
Ich habe gelernt, dass man so besser an der Stellung arbeiten können soll.
Eingesetzt habe ich die Verschnallung noch nicht. Einerseits, weil ich keinen Bedarf dafür saß und zweitens hätte ich wirklich Sorge, was passiert, wenn das Pferd losschießt (kann ja immer mal passieren und ich longiere eigentlich nur junge (--> übermütige) Pferde). Dann würde ja zwangsläufig, will man die Longe nicht loslassen, der Kopf extrem herumgezogen werden und das Pferd sich möglicherweise wie ein Paket verschnüren.
LG Lelie
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