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Ich longiere zwar selten und wenig, aber wenn, dann doch am liebsten mit Lauffer-Zügeln (oder eben so verschnallten Schlaufis). Einfach aus dem Grund, dass ich sie je nach Bedarf auch wie Dreieckszügel verschnallen kann und trotzdem auch die Möglichkeit des seitlichen Dreiecks habe.
Ich binde lieber seitlich aus, da das Pferd dann zwar eingestellt wird, aber nicht so sehr nach unten orientiert wird wie mit den Dreieckszügeln. Natürlich soll es sich abstrecken, aber bei Dreieckszügeln hab ich das Gefühl, dass die Pferde eher dazu neigen zu sehr hinter die Senkrechte zu kommen, wenn sie wirklich runter wollen. Schließlich dürfen die Ausbinder ja auch nicht zu lang sein, damit das Pferd nach oben keine Begrenzung hat (dumm, dass man da nicht wie beim Reiten einfach mal schnell nachgeben kann).
Bisher haben das alle Pferde sehr gut angenommen, auch eine dreijährige, sehr nervöse Stute ist mit Lauffer-Zügeln sehr viel ruhiger geworden als mit Dreieckszügeln oder ähnlichem.
Der größte Vorteil von Lauffer-/Dreieckszügeln ist für mich, dass sie wenn das Pferd seine Haltung verändert am Gebiss durchrutschen und dadurch eine gewisse Flexibilität haben (die z.B. gewöhnliche Ausbinder nicht bieten).
Gleichzeitig bieten sie eine konstante Anlehnung (anders als Chambon/Gogue/Halsverlängerer) und lassen sich trotzdem so verschnallen, dass das Pferd den Weg in die Tiefe gezeigt bekommt.
Nachteil ist vielleicht, das man doch recht viel Gebamsel in der Nähe der Pferdebeine hat. Bei einem jungen Pferd, dass doch mal arg losbocken kann, ist das natürlich immer ein Verletzungsrisiko (was vielleicht bei hohen, einfachen Ausbindern nicht so wäre, aber damit würde das Pferd sich auch nicht so gut entspannen).
LG Lelie
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