| Longierzirkel Hier könnt ihr alle Fragen bezüglich des Longierens und der Bodenarbeit stellen |

15.01.2010, 17:18
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Doppellonge und Langzügel
Wer von Euch arbeitet mit Doppellonge und/oder Langzügel?
Erzählt mal Eure Erfahrungen damit, würde mich interessieren da Langzügelarbeit bei uns gerade im Winter, wo wir nicht richtig reiten können mit auf dem Programm steht und mein Wallach dies von seiner klassichen Ausbildung auch kennt. Doppellonge haben wir noch nicht gemacht aber sobald ich hier bei uns mal einen Kurs finde oder jemanden der es mir richtig beibringen kann, werden wir uns mal damit befassen.
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15.01.2010, 17:29
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Ich habe eine Zeit lang mit der Doppellonge unter Aufsicht eines Ausbilders gearbeitet. Muss aber gestehen, dass ich sie ca. 1 Jahr nicht mehr verwendet hab und nochmal ein paar Übungsstunden bräuchte bevor ich wieder mit der Arbeit damit beginnen. Aber im Grunde genommen finde ich es eine sehr gute Ergänzung zur täglichen Arbeit!
Mit der Arbeit am langen Zügel hab ich im Sommer angefangen, als meine Stute wg. einer Sehnenverletzung nicht geritten werden durfte. Wir haben anfangs nur auf graden Strecken und dann auf großen gebogenen Linien geübt. Durfte wg. der Verletzung nicht mehr machen. Sie hat toll mitgearbeitet und sichtlich Spaß daran gehabt. War für sie eine tolle Abwechslung zum täglichen spazieren führen. Im Moment arbeite ich nicht damit. Ich kann wg. Prüfungen und Uni nur Abends in den Stall und da ist die Halle immer voll. Da ist mir Reiten lieber. So geübt bin ich damit eben auch noch nicht. Aber in meiner Vorlesungsfreienzeit werd ich den langen Zügel sicher mal wieder raus kramen!
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Viele Grüße Wunschtraum 
"Richtig reiten reicht" (Paul Stecken)
"Reiten ist mehr als ein Sport. Reiten ist Gefühl und Vertrauen. Reiten ist eine Lebenseinstellung, voller Faszination, Leidenschaft und Sehnsucht."
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16.01.2010, 16:27
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Leider ist unser Doppellongen-Lehrgang am letzten Wochenende in den Schnee gefallen. Der Ausbilder wäre aus dem hohnen Norden zu uns nach Mannheim gekommen, aber die Rentiere des Nikolaus´sind gerade zur Erhohlung auf der Weide und waren nicht in der Lage, unseren Kurs zu retten. Der Hallenbetreiber hat dann seine Reitlehrerin gebeten, uns etwas im Umgang mit dem Langzügel zu unterweisen. Da Villy der einzigste ist, der auch vom Fahren her den Langzügel gewoht ist, war er das Demonstrationsobjekt der wirklich tollen Reitlehrerin und mein Dicker hatte sichtlich Freude dran. Ich selbst kam weniger zum Einsatz, aber wir wollen dieses Thema die nächste Zeit auch noch mal vertiefen, wenn der Boden freundlicher Weise den restlichen Teilnehmern eine Anreise ermöglicht. Ich finde sowohl die Doppellonge als auch die Langzügelarbeit vor allem im Winter als Abwechslung seehr spannend, möchte es aber vorerst nur unter Anleitung machen.
Liebe Grüße
Angie
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...  denn das größte Glück der Pferde ist ein Reiter auf der Erde!
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17.01.2010, 18:17
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Ja ich arbeite mit DL und auch mit Langzügel. Aber, wenn cih ehrlich bin, ist es im Augenblick nicht durchzuführen, da ich dafür die Halle für mich haben müßte. Das funktioniert nicht, der Schnee holt uns alle gleichzeitig in die Halle. Eigentlich longiere ich gerne mit DL, meine Stute brauch es auch manchmal(danach läßt sie sich auch besser reiten, behauptet mein Grum). Meistens mache ich dann zum Ende hin Langzügelarbeit, ist zwar dann ein bischen schwierig mit der ganzen DL in der Hand, klappt aber prima. Die Kleine von Gwenie kennt nur DL, der Rest kommt, wenn die Halle etwas entlastet ist. Angefangen mit der DL habe ich erst nach der Ausbildung zum Trainer B(Ausbildung junger Pferde). Da hatten wir täglich Umgang damit, das gibt einem dann auch mehr Sicherheit. Aber in unserem Kreis, sorge ich öfterfür solche Lehrgänge und bin dann auch mit dabei um weiterzulernen.
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Immer wenn du denkst, es geht nicht mehr..
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18.01.2010, 19:14
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Ich arbeite sehr gerne mit der Doppellonge, da ich das für 100mal effektiver halte als mit der normalen Longe.
Ich habe irgendwann angefangen darüber zu lesen und habe es mir und meinem Pferd dann von einer Stallkollegin, die Volti-Richterin und -Longenführerin ist, beibringen lassen. Sie hat mir mehrfach geholfen und war dann der Überzeugung, dass man mich so auf die Pferdewelt loslassen kann.
Helli war zum Schluss sehr routiniert an der Doppellonge, ließ sich richtig gut versammeln und wieder schicken, eben so, wie beim Reiten auch.
Irgendwann habe ich nach der Doppellongenarbeit auch mal die Longe bis zum langen Zügel verkürzt. Helli fand das aber ziemlich gruselig (vielleicht hab ich auch einfach irgendwas falsch gemacht) und deshalb hab ichs dann bleiben lassen.
LG Lelie
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22.01.2010, 14:20
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Futterknecht
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Klasse Thema,
ich möchte meine Stute, da ich sie nicht mehr reite ab Frühjahr am langen Zügel arbeiten.
Sie ist ja erst 12, hat aber schlechte Erfahrungen in ihrem Leben als Dressurpferd gemacht und hasst den Sattel. Ich sehe nicht den Zweck darin sie wieder reiterlich anzuschieben. Trotzdem ist es mir sehr wichtig ihre körperliche Verfassung gerade nach dem einen Fohlen zu verbessern. Es soll ja nicht das letzte Fohlen bleiben und auch für eine Geburt sind körperliche Fitness und Muskulatur elementare Faktoren.
Naja und da fand ich die Idee mit der Arbeit am langen Zügel wirklich gut und möchte das, wenns Wetter wieder normal ist gerne ausprobieren.
Könnt ihr vielleicht gute Bücher darüber empfehlen oder Tipps geben?
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30.10.2010, 17:07
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Ich hab 2 Fragen zur Arbeit an der Doppellonge. Früher hab ich viel damit gearbeitet, aber ich bin ein bisschen eingerostet
Wenn ich mein Pferd galoppieren lass, "rupft" die äußere Leine immer so im Maul. Mach ich irgendwas falsch, oder gehört das so?
Im hab die Umlenkrolle in den untersten Ring am Longiergurt eingeklinkt und dann die Longe ins Gebiss. Die äußere Leine lass ich deutlich lockerer als die innere, weil ich mal gelernt hab, dass sich das Pferd mit der Hinterhand quasi selber Paraden gibt.
In der Lösungsphase kam mir die Lütte öfters zu tief und hat sich dabei aber gleichzeitig eng gemacht, obwohl kaum Druck auf der Longe war. Sie hatte einfach mit der Nase vor gehen müssen. Von Hinten ist sie aber schön getreten. Annehmen und Nachgeben haben nicht dazu geführt, dass sie die Nase mehr vor nimmt.
Hat da jemand einen Tip für mich?
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Viele Grüße Wunschtraum 
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02.11.2010, 09:43
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Hallo Wunschtraum,
zuerst noch eine Frage zurück. Hast du eine oder zwei Umlenkrollen an deiner DL?
Ich tendiere zu 2 Rollen, da man damit viel mehr einstellen kann. die 1. Rolle ist dann Richtung Maul/Kopf am Gurt zu verändern, die 2. hängt eben ganz tief am Longiergurt, damit ist gewährleistet, daß die Longe hinten immer tief liegt. Mit 2 Rollen kannst du mit der einen ganz viel ausprobieren, wie du sie einschnallen kannst, ich glaube dann sind auch deine Probleme besser zu lösen.
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02.11.2010, 11:02
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@Gomi: ich hab an jeder Seite 2 Umlenkrolllen.
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02.11.2010, 13:58
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gut, da du 2 Rollen an jeder Seite hast, können wir jetzt mal probieren deine Probleme in angriff zu nehmen.
Die äußere Longe kann eigentlich nicht im Maul rupfen, wenn sie in weicher Anlehnung steht, also nicht zu locker durchhängen lassen. Vll sogar mal im Gallop nach außen stellen, also die äußere etwas stärker annehmen. Oder die Rolle Richtung Gebiss höher setzen. Probier das mal aus.
Das 2. Problem, sie wird zu eng im Hals ohne Druck auf der Longe, setze die Rollen Höher/tiefer ein als sonst. Meist sind die 2. Rollen ja in gerader Linie zum anstehenden Gebiß eingehakt( oje, ist das schwierig zu beschreiben), also Gebiß und Rolle ergeben eine gerade Linie. veränder das mal nach oben oder unten. Ich hoffe du verstehst was ich meine, sonst muß ich mal schauen, wo ich bilder davon bekomme.
Und dabei sehr stark nach vorne treiben, das würdest du ja unterm Sattel auch machen, wenn sich ein Pferd verkriecht.
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