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Gelände Alles rund ums Ausreiten, Erfahrungen, Probleme . kommen hier hinein

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  #1  
Alt 30.07.2010, 22:35
Benutzerbild von Baccara
Futterknecht
 
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Baccara befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Arbeit oder Entspannung??

Hallo,
mich würde mal interessieren ob ihr das Gelände nur zum entspannen nutzt oder arbeitet ihr auch richtig im Gelände und wenn ja wie?
Oder ist das Gelände bei auch eher arbeitsfreier Raum?

Bin gespannt wie ihr das so handhabt.

Lg
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  #2  
Alt 31.07.2010, 00:06
Benutzerbild von Wunschtraum
Moderator
 
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Wunschtraum befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Gutes Thema!
Ich mache beides! Ab und zu ist Gelände einfach Entspannung. Da sind wir dann am langen Zügel unterwegs, viel Schritt, ein bisschen Trab und leichter Galopp. Eben einfach mal die Seele baumeln lassen.
Auf der anderen Seite nutze ich das Gelände zum Muskelaufbau. Berg auf und Berg ab in allen 3 Gangarten gibt Muskeln, die man in der Halle so nie trainieren könnte, Bauchmuskulatur zum Beispiel!
Auch zum Konditionstraining muss das Gelände her halten. Wir machen ca. 1x pro Woche Intervalltraining mit viel Galopp.
Ab und zu verlegen wir auch die Dressurarbeit ins Gelände. Verstärkungen lassen sich im Gelände oft leichter erarbeiten als in der Halle. Seitengänge kann man dort auch super reiten. Eine Parade zum Halten bergab geritten fördert das untertreten, usw.
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Viele Grüße Wunschtraum

"Richtig reiten reicht"
(Paul Stecken)


"Reiten ist mehr als ein Sport. Reiten ist Gefühl und Vertrauen. Reiten ist eine Lebenseinstellung, voller Faszination, Leidenschaft und Sehnsucht."
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Wunschtraum für den nützlichen Beitrag:
Skydancer (01.08.2010)
  #3  
Alt 31.07.2010, 10:22
Benutzerbild von paulina
Moderator
 
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Ort: Niederbayern
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paulina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Danke Baccara, Gutes Thema.

Gelände ist beides, es gibt Tage, da wird nur "gebummelt" Schritt am langen Zügel, Trab, Galopp und einfach gemütlich durchs Gelände ohne irgendwelche Ziele außer ein ruhiges entspanntes Pferd.

Dann gibts Tage, da gehen wir gezielt ins Gelände um Galopparbeit zu machen oder gezielt zum "bergsteigen", wobei
Gelände immer irgendwie auch Training ist, da es ja bei uns bergauf und bergab geht, somit ist auch eine längere Bummelrunde "Bergtraining" und Konditionstraining.

Wenn der Platz nicht geht, vor allem im Winter und in der "Sauwetterzeit" bleibt nur das Gelände, da wird auch gezielt gearbeitet, natürlich den Bodenverhältnissen angegepasst. Aber auch im Winter kann man in einer Schrittrunde im Gelände mit dem Pferd arbeiten, da werden auf den Waldwegen Seitengänge, korrektes Stehenbleiben, Rückwärtsrichten etc. gefordert, ebenso haben wir die Zufahrtsstraße zu unserem Hof im Winter schon als "handarbeitsstrecke" benutzt. Es war der einzige Schneefreie, ebene Weg und so haben wir zur Abwechslung mal auf der Straße an der Hand gearbeitet.
__________________
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  #4  
Alt 31.07.2010, 14:42
Lelie
Gast
 
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Ich handhabe das ähnlich wie Wunschtraum. Gelände ist nicht Gelände, genauso wie man ja in der Halle oder auf dem Platz nicht immer nur das gleiche macht.
Von der Bummelrunde im Schritt durchs Dorf (auch sehr gut für Sehnen-Rekonvaleszenten geeignet) über den Wochenend-Entspannungsausritt über zwei Stunden durch Wald und Feld in allen Gangarten und die Dressurarbeit unter Freiluftbedingungen (auch auf gewöhnlichen Reitwegen kann man sämtliche Dressurlektionen abrufen) bis zum Konditionstraining auf dem Stoppelfeld, bei uns ist alles mal dabei.
Das hängt von vielen Faktoren ab, für welche Art von Ausritt ich mich entscheide. Von der Fitness des Pferdes, dem Alter und Ausbildungsstand, dem Wetter, den Bodenverhältnissen, der Laune und natürlich dem Programm der vorigen und folgenden Tage. Jeder Ausritt erfüllt so seine eigene Funktion im Trainingsprogramm.
Einzig das Bergtraining fällt bei uns leider im wahrsten Sinne des Wortes flach.
LG Lelie
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  #5  
Alt 31.07.2010, 20:17
Benutzerbild von Willi07
Moderator
 
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Ort: Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen
Beiträge: 264
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Willi07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Also da ich keinen Reitplatz zur Verfügung habe wird auch im Gelände gearbeitet. Momentan muss sich Willi ja erst mal an das Reitergewicht gewöhnen und sein Gleichgewicht finden, ich achte aber darauf das er zügig vorwärts geht und nicht bummelt. Anhalten und Richtungswechsel mehr noch nicht. Aber er ist ja auch erst kurz unter dem Reiter. Zwischendurch ein paar Schritte traben und gut ist, da ich eh nur kurz auf dem Pferd bleibe um ihn nicht zu überfordern. Da es bei uns hügelig ist geht es immer bergauf und bergab.
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Das Leben ist nicht lang genug, um das Glück auf später zu verschieben
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  #6  
Alt 01.08.2010, 11:47
Benutzerbild von Gwenie
Administrator
 
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Ort: Datteln
Beiträge: 1.404
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Gwenie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hauptsächlich gehe ich zumAusgleich ins Gelände, einfach um Abwechslung reinzubringen und nicht jedne Tag auf dem Dressurplatz "herumzuhoppeln"
Auch als Ausgleich für den Turnierstreß.

Also meist mit langen Zügeln im Schritt, getrabt wird aber auch- wobei hier gerne ein etwas flotteres Tempo angelegt wird (von dne Pferden). Galopp kommt immer drauf an wer mitkommt und wie der Boden ist. Auch gibt es nicht immer ein Losrennen sondern auch ein Kontrolliertes Galoppieren

Sollten die Stuten allerdings blödsinn machen (und damit meine ich nicht den Freudenbuckler) dan wird auch im Gelände gearbeitet (Seitwärtsgänge- Versammlung). Danach ist dann aber auch wieder Ruhe.
__________________
lg Gwenie

Einen Schuss Verrücktheit braucht jeder von uns - sonst trifft uns die Normalität mit voller Wucht...
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  #7  
Alt 01.08.2010, 13:05
Benutzerbild von Skydancer
Reitlehrer/in
 
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Skydancer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich nutze/sehe Ausritt auch einerseits zur Entspannung und andererseits um gewisse "Punkte" (Kraft, Kondition, Muskelaufbau) zu verbessern.

Jedoch sollte der Entspannungsfaktor für Pferd UND Reiter meiner Meinung nach nicht zur kurz kommen.
Grade junge Pferde sollen im Gelände auch einfach ganz viel "sehen" um sich in verschiedenen Situationen sicher zurecht finden zu können.

Auch sollte sich jedes Pferd auch mal (kontrolliert) nach herzenslust auspowern dürfen.
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  #8  
Alt 03.09.2011, 02:31
nellysjulchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Teils teils.

Manchmal mach ich nur einen kleinen Ausritt am langen Zügel, zur Entspannung oder lass ihn auch mal fetzen, manchmal "arbeite" ich aber auch im Gelände. Da reit ich dann gern Berge, am Zügel gestellt, dass er untertreten und den Rücken aufwölben muss, mach Schenkelweichen, Übergänge, kann man ja auch alles im Gelände machen. Manchmal mach ich aber auch einen flotteren Ausritt mit relativ viel Trab und Galopp zum Konditionstraining.
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