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Das hängt ganz von der Art der Kolik ab.
Bei einer Verstopfungskolik können Mash (in dem ein großer Anteil Kleie enthalten ist, außerdem i.d.R. Hafer, Leinsamen und Salz) sowie Leinsamen hilfreich sein, da sie große Mengen Wasser binden und Schleimstoffe enthalten. So "flutscht" es ingesamt besser. Auch moderate Mengen Öl können helfen. Zu viel belastet allerdings den Verdauungsapparat, weil Pferde von Natur aus eben keine fettreiche Ernährung gewöhnt sind.
Krampfkoliken lassen sich durch Fütterung eigentlich kaum beeinflussen, hier ist wichtig, dass man nicht gerade nach einer Kolik das Futter umstellt und Stress vermeidet.
Bei Aufgasungskoliken, wie sie gerade um diese Jahreszeit häufig sind, sollte man überprüfen, ob das Pferd ordentlich angegrast wurde. Plötzlich hohe Mengen Gras oder allgemein abrupte Futterumstellungen führen vor allem im Dickdarm zu Fehlfermentationen, das heißt, dass bestimmte "unerwünschte" Mikroorganismen die Überhand gewinnen und dann u.a. große Mengen Gas bilden. Stellt man das Futter langsam um und gewöhnt die Pferde über einen längeren Zeitraum an das Frühlingsgras, passt sich die Mikroflora an und übermäßige Gasbildung wird vermieden.
Bei Darmverschlingungen o.ä. (die immer nur durch eine OP zu behandeln sind) ist oberstes Ziel die Darmmotorik in Gang zu halten, was ebenfalls mit Mashfütterung und vielen kleinen Portionen (auch möglichst bald wieder Rauhfutter) erreicht werden kann.
LG Lelie
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