Ich hab noch was zur mitochondrialen, nur von der Mutter vererbten DNA rausgefunden: Die mitochondriale DNA macht insgesamt zwei Prozent der zellulären DNA aus. Das heißt, dass über die Chromosomen 98 Prozent der DNA geliefert werden, jeweils zu gleichen Teilen von Mutter und Vater (also 49 und 49 Prozent). Damit kommen in der Summe 51 % der gesamten DNA von der Mutter und 49 % vom Vater.
Die mitochondriale DNA erscheint erstmal vielleicht wenig und unbedeutend. Da diese DNA aber für Proteine codiert, die vorrangig den Energiestoffwechsel betreffen. Und das ist dann doch wieder von zentraler Bedeutung. Damit ließe sich möglicherweise auch erklären, dass die Nachkommen der Mutter vom Typ (blütig-energiegeladen oder eher kalibrig-ein wenig "träger") her ähnlicher sind, da dies letztlich Ausprägungen der Art des Tieres mit Energie umzugehen sind.
Die schon genannte
Prägung und das Lernen durch Abgucken sollte man, auch wenn es nicht im eigentlichen Sinne Vererbung ist, nicht vernachlässigen. Sehr, sehr viele Verhaltensweisen und Talente sind zwar im Kern genetisch festgelegt, werden aber entscheidend durchs Lernen modifiziert und dadurch, wie die Mutterstute mit dem Fohlen umgeht, wie die erste Herde ist usw..
LG Lelie