| Fohlenbox Hier treffen sich die Züchter oder die die es gerne werden wollen!
Alles rund ums Thema Züchten, passenden Hengst finden, abfohlen, Fohlenaufzucht findet ihr hier! |

14.01.2010, 11:55
 |
Administrator
|
|
Registriert seit: 22.12.2009
Beiträge: 1.407
Abgegebene Danke: 527
Erhielt 358 Danke für 203 Beiträge
|
|
mmhh ich weiß nicht warum sollte ein Jährling der noch gar nicht soviele Hormone (bezogen jetzt auf die Männlichkeitshormone) mehr Probleme haben als ein Hengst der schon ein- zwei Jahre Zeugungsfähig ist sprich also voll im "Saft"  steht, es schlechter verkraftet?
Ich denke gerade weil der 1 jährige noch gar nicht so unter der Einwirkung steht könnte er es doch besser verkraften - abgesheen von der Narkose/Sedierung- als einer der davon schon einen viel größeren Anteil im Körperhaushalt hat. Da müßte es doch viel schwerer sein, wenn die plötzlich weg sind!
Außerdem denke ich auch wenn sogar der TA oder sogar einige TA's sagen dass dabei nicht ist warum also nicht?
Wachsen tun sie ja trotzdem -hat Willi ja schon beschrieben!
Gut vll legen sie dann nicht so in der Breite zu- aber ob das sooo schlimm wäre???
__________________
lg Gwenie
Einen Schuss Verrücktheit braucht jeder von uns - sonst trifft uns die Normalität mit voller Wucht...
|

14.01.2010, 12:20
 |
Moderator
|
|
Registriert seit: 26.12.2009
Ort: Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen
Beiträge: 264
Abgegebene Danke: 18
Erhielt 168 Danke für 63 Beiträge
|
|
Ich denke, beim Thema legen lassen kann man 20 Fachleute Fragen und bekommt 30 verschiedene Antworten  . Jeder kann sich also die aussuchen, die sich mit den eigenen Ansichten am besten deckt. Aber ich denke wie Gwenie, dass bei einem Jährling der Hormonspiehel noch gar nicht so hoch ist, wie bei einem Älteren Hengst. Deswegen stecken die Kleinen es auch besser weg. Nicht ohne Grund wird davor gewarnt, dass bei älteren Hengsten das Risiko größer ist. Ein 8 Jähriger Hengst hat mit Sicherheit mehr Probleme mit der Hormonumstellung.
Wenn aussreichend Grundfutter zur Verfügung steht, ist das Futter sicher kein Problem. Aber letztendlich muss jeder selber wissen was er tut. Ganztagsweide ist sicher besser wie 21 Stunden Boxenhaft für ein Fohlen, da gebe ich Lelie recht. Aber gerade jetzt im Winter gehen meine beiden gerne in den Stall-obwohl sie sich auch draußen Unterstellen können.
|
|
Folgender Benutzer sagt Danke zu Willi07 für den nützlichen Beitrag:
|
|

14.01.2010, 19:18
 |
Administrator
|
|
Registriert seit: 22.12.2009
Beiträge: 165
Abgegebene Danke: 16
Erhielt 93 Danke für 46 Beiträge
|
|
Ich habe unsern Duke (Pony Hengst) mit einem Alter von 14 Tagen gekauft. Zu diesem Zeitpunkt stand er mit der Stute in einer gemischten Herde im Offenstall. Wann wir Ihn von der Stute getrennt haben weiß ich allerdings heute nicht mehr. Er wurde mit einem weiteren Fohlen auf eine andere Weide für ein paar Wochen gestellt.
Uns fehlte leider die Möglichkeit, Duke auf eine Hengstwiese zu stellen. Und als es ein Problem mit der Stallsuche gab, dass niemand einen Hengst einstallen wollte, Habe ich ihn mit 1 1/2 - 2 Jahren legen lassen. Was ihn nicht geschadet hat.
Mit 3 Jahren wurde er so langsam angeritten. Da man nicht viel mit einem Fohlen machen kann, habe ich eigentlich nur Blödsinn mit Ihm als Fohlen gemacht, so dass er eigentlich vor nichts Angst hatte und jeden Blödsinn mitmacht.
Gwenie wird wissen was ich meine!
Selbstverständlich wurde viel Bodenarbeit gemacht.
__________________
Gruß
Zera
Wer ist schon Chuck Norris - Spongebob grillt unter Wasser...!
|

15.01.2010, 20:22
 |
Reitlehrer/in
|
|
Registriert seit: 30.12.2009
Beiträge: 1.538
Abgegebene Danke: 255
Erhielt 399 Danke für 187 Beiträge
|
|
|
Ich möchte/wollte hier keinem ans Bein pissen, aber das Thema Fohlen ist für mich schon nicht ganz so leicht.
Ich gehe auch den bequemsten Weg und schiebe das Thema Kastration auch jetzt erst mal ziemlich bei Seite, bis es wirklich spruchreif wird.
Allerdings konnte ich persönlich die Erfahrungen machen, dass sehr früh kastrierte Hengstfohlen gerne extrem in die Höhe schießen, dafür aber vielleicht etwas wenig Substanz haben und vergleichsweise länger in der Entwicklung brauchen. Aber einen "bleibenden Schaden" konnte ich noch nicht beobachten.
Ebenso habe ich es auch erlebt, dass "hengstige" Hengstchen ein schlechtes Höhenwachstum hatten, aber dafür ausdrucksstark und schön bemuskelt waren.
Ist natürlich nicht die Regel aber eine Beobachtung.
Ich werde mich zu gegebener Zeit informieren, versuchen sachlich zu bleiben und meinen Kleinen als als Individuum zu sehen. Und falls es sich bewahrheiten sollte, dass die Entwicklung bei möglicher Frühkastrtion verzögert sein sollte, ich hätte auch kein Problem das Pferd erst 4-jährig in Arbeit zu nehmen, wenn es die Zeit braucht.
|
|
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Skydancer für den nützlichen Beitrag:
|
|

26.03.2010, 12:34
|
|
Hey ihr,
wie haben eure "Babys" denn den Winter überstanden?
Werdet ihr zum Sommer hin etwas an der Haltung oder Fütterung der Halbstarken ändern?
Wir sind nämlich gerade am grübeln, wie wir das mit Pünktchen machen werden. Die Weiden werden hier so gut sein, dass er im Sommer eigentlich kein oder ganz wenig Kraftfutter zusätzlich braucht. Er bekommt derzeit dieses Mineralfutter und das bekommen wir dann nicht mehr in ihn rein. Pur schmeckt das einfach nicht.
Ich bin jetzt am überlegen, ob er dann wohl schon Mineralbricks fressen kann. Die bekommen unsere anderen Weidegänger im Sommer. Oder meint ihr, dass die Zähnchen dafür noch zu klein sind? Wie sieht das ab dem Alter (14, 15 Monate dann) mit dem Mineralstoffbedarf aus? Ist der auch ausgewogen mit einem Großpferdemineralfutter zu decken oder braucht es dann immer noch zwingend spezielles Fohlenmineralfutter?
Natürlich wird auch der Tierarzt nochmal gefragt...
LG Lelie
|

27.03.2010, 09:17
|
Futterknecht
|
|
Registriert seit: 21.01.2010
Beiträge: 109
Abgegebene Danke: 49
Erhielt 41 Danke für 19 Beiträge
|
|
Mein Motto das Auge füttert mit. Wie sehen Schleimhäute, Fell und Hufe und vor allen Dingen auch der Bauchumfang aus.
Man sollte, wie du auch schon selbst gesagt hast die Fütterung den Witterungsverhältnissen und der Jahreszeit anpassen. Die Jünglinge haben schon einen anderen Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen. Im Sommer ist schon das meiste an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen über das Gras abgedeckt. Ich werde meiner Kleinen weiterhin ein spezielles Aufzuchtsmineralfutter füttern. Eben mit einer kleinen handvoll Müsli oder dem was sie halt gerne frisst.
Zu den Mineralfutterbrocken denke ich nicht, dass dein Fohlen die nicht kaufen kann. Sonst vielleicht, wenn möglich einfach ein bisschen zerbröseln oder so.
http://www.landwirtschaftskammer.de/...n-absetzen.htm
Habe mal einen ganz interessanten Link eingestellt. Steht viel über den Bedarf an allem was so in den verschiedenen Altersstufen gebraucht wird.
Grundsätzlich finde ich das Thema Fütterung aber sehr schwierig. Egal ob Fohlen oder ausgewachsenes Pferd. In den letzten Jahren hat sich ja zum Glück schon unheimlich viel getan. Wenn man aber wirklich die optimale Fütterung erreichen will kommt man um Bodenproben, Heuanalyse, Grasmischung in keinem Fall herum. Wenn unsere Pferde auf die Weide umziehen, dann werden wir diese Maßnahmen ergreifen. Nicht umsonst ist bei Pferden heutzutage die Fettablagerung im Darm ein nicht seltenes Problem. Müslis, etc. sollten also genau unter die Lupe genommen werden. Oft ist der Melasseanteil viel zu hoch und die Mineralstoffverteilung ist unverhältnismäßig.
Wichtig ist halt einfach auch die einwandfreie Qualität des Rauhfutters. Rauhfutter sollte Hauptbestandteil der Fütterung sein. Dies lang in den Strukturen und nicht zu fisselig.
So jetzt bin ich ein bisschen abgeschweift und mache lieber Schluss.... 
|
|
Folgender Benutzer sagt Danke zu Pusteblume für den nützlichen Beitrag:
|
|

27.03.2010, 11:52
 |
Administrator
|
|
Registriert seit: 22.12.2009
Beiträge: 1.407
Abgegebene Danke: 527
Erhielt 358 Danke für 203 Beiträge
|
|
Darum bin ich auch so froh dass unser SB Heu/Silage und Stroh selber anbaut.
Bei einer Verstopfungskolik der Großen anfang des Jahres meinte der TA, das etwas schlechteres Stroh besser wäre- würden sie dann nicht so hineinschlingen! 
Ich finde das spricht schon von der Quali unseres Rauhfutters!
auch wenn ne Kolik nicht lustig ist)
@pusteblume: das Thema Fütterung ist ja sooo riesig . Dazu immer neue Erkenntnisse... ist halt auch schwer für einen Laien da den Überblick zu behalten.
Da finde ich es immer sehr wichtig dass der "Futtermeister" weiß was er tut und sich immer wieder neu informiert.
__________________
lg Gwenie
Einen Schuss Verrücktheit braucht jeder von uns - sonst trifft uns die Normalität mit voller Wucht...
|

27.03.2010, 12:03
|
Futterknecht
|
|
Registriert seit: 21.01.2010
Beiträge: 109
Abgegebene Danke: 49
Erhielt 41 Danke für 19 Beiträge
|
|
Ja da gebe ich dir total recht. Es ist ein unheimlich breites Feld, dass meiner Meinung nach in den letztes Jahren erst so richtig erforscht und aufgedröselt wurde. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse und es verändert sich viel in dem Bereich.
Man kann wirklich sehr froh sein, wenn man einen Futtermeister bei sich am Stall hat, der nicht zur alten Garde gehört und Hafer und Pellets für das Absolute in der Fütterung hält. Leider, leider habe ich diese moderne Exemplar eines Futtermeister noch nicht in Echt zu Gesicht bekommen. 
|

28.03.2010, 00:00
 |
Administrator
|
|
Registriert seit: 22.12.2009
Beiträge: 1.407
Abgegebene Danke: 527
Erhielt 358 Danke für 203 Beiträge
|
|
|
Sagen wir mal so, wenn ein SB alle Möglichkeiten der Fütterung selbst da zu haben hätte (was für ein Satz). Das wäre recht beschwerlich.
Ich finde es völlig ok, wenn der SB die Grundmittel da hat (ob man unbedingt Pelletz füttern muß sei mal dahin gestellt).
Wichtig finde ich dass er beratend bzw hinweisend tätig werden kann. Wenn dann die Pferdebesis das Futter der Wahl holen und der SB dass dann ohne Probleme mitfüttert finde ich das supi!
Wir haben 40 Einstaller- da kann man vom Futter her einfach nicht jedem gerecht werden, aber dafür sorgen dass die Zusatzmittel etc gegeben werden. Allein DAS ist schon super!
Zudem achtet unser SB auf den Fütterungszustand, dass die Pferde zwar genug bekommen, aber nicht fett werden etc. Bei Futterzusätzen überlegt er zusammen mit den Einstallern- sofern sie seine Hilfe wünschen.
__________________
lg Gwenie
Einen Schuss Verrücktheit braucht jeder von uns - sonst trifft uns die Normalität mit voller Wucht...
|

16.05.2010, 19:22
|
|
|
Tja, bei uns gibts in Sachen Fohlenaufzucht mal wieder Neuigkeiten.
Da unserem Stallbesitzer die Hengste ausgehen, sind sie jetzt nur noch zu zweit gewesen, auf einer furchtbaren Wiese, Stacheldraht, Zufütterung miserabel, gar kein Unterstand. Alles Mist also.
Deshalb wird der kleine große Zwerg morgen umziehen und dann wirklich in einem für Jungpferde paradisischen Stall wohnen. Den Sommer über verbringen die 6 bis 8 Hengste auf ca. 7,5 Hektar Marschweide, hoch holzeingezäunt, täglich genauste Kontrolle durch die Stallbesitzerin, ggf. Zufütterung von selbstgemachtem Heu.
Im Winter gehts dann in einen offenen, mit Stroh eingestreuten Laufstall mit kleinem Paddock davor. Heu gibts zur freien Verfügung, zweimal täglich Salvana Aufzuchtfutter und von morgens bis frühen Nachmittag kommen sie auf große, drainierte Sandpaddocks mit hohem Holzzaun und Selbsttränken.
Alle sind ans Halfter gewöhnt, bei Rangordnungsproblemen wird einer auch mal zum Füttern rausgenommen, damit er genug Ruhe hat. Schmied und Tierarzt regelt die Stallbesitzerin auf Wunsch und fährt den Kleinen auch in die Klinik oder holt ihn mitm Hänger von der Koppel ab.
Da kann es dem Zwerg eigentlich nur bestens gehen, auch ihre Jungpferde sehen alle top aus.
Kleiner Wermutstropfen: Der Stall ist 25 Kilometer entfernt, deshalb sind Besuche nur noch am Wochenende drin. Aber für den Kleinen, der mittlerweile schon gar nicht mehr so klein ist, mit geschätzten 1,53 m Stockmaß, ist es sicher das beste.
LG Lelie
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
Powered by vBulletin® Version 3.8.4 (Deutsch) Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.5.0
Template-Modifikationen durch TMS

Copyright 2009 - Stallboard.de - Der virtuelle Stall für alle Reitsport-Disziplinen
|