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04.02.2010, 10:36
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Moderator
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Ich denke auch, dass es selbstverständlich ist genau zu schauen, wohin ich mein Pferd in Beritt tue. Ich hatte da auch schon meine Erlebnisse- stell dich dumm und manche zeigen ihr wahres Gesicht ( 2 jährige einreiten- kein Problem, in 6 Wochen kann der aufs Turnier, irgendein halbwegs passender Sattel liegt bestimmt in der Sattelkammer,....) Bei meiner momentanen Favoritien nehme ich gerade Reitunterricht und schaue, was sie mit den anderen Berittpferden macht. Wenn mir das gefällt und die Chemie stimmt komme ich mit Pferd. Ich habe viel Zeit und wenn ich weitersuchen muss, mach ich das eben.
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04.02.2010, 10:49
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Reitlehrer/in
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Genau Willi, du sprichst da noch was an...
... Die Chemie ... 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Chemie schon anfangs wirklich 100 %-ig stimmen muss, (einfach das bekannte "auf einer Wellenlänge") denn da kann man keine Kompromisse eingehen. Wenn man sich auf den ersten Blick schon nicht grün ist, kanns fachlich noch so toll sein, weil einfach ein gewisses Grundvertrauen als Basis da sein muss, damit sich eine gute Beziehung entwickeln kann. Wenn man anfangs schon nicht richtig zufrieden ist und ein komisches Gefühl im Bauch hat, dann wird das auch nichts!
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05.02.2010, 10:35
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mein Fazit zu Bereitern:
guck sie Dir vorher genau an und sei beim Beritt immer dabei. Denn 99 % der Profis ticken alle gleich, sobald der Besitzer nicht an der Bande steht, wird beschissen, daß sich die Balken biegen. Da wird dann schnell mal ein Mädel draufgesetzt oder es wird von einem Mädel longiert und am Schluß wird trotzdem der volle Satz abgerechnet und das Ergebnis ist wahrscheinlich nicht so, wie man es haben wollte.
Meine geht noch mind. 10 Wochen unter Vollberitt und ich kenne den Bereiter gut aber trotzdem mache ich das Pferd fertig, führe vorher 25 min. Schritt und dann kann er loslegen und hinterher bringe ich das Hotti auch wieder weg.
Vertrauen ist gut aber in dieser Sparte ist Kontrolle immer besser.
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14.02.2010, 13:33
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Moderator
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Ja so habe ich es auch immer gemacht, als damals mein junges Pferd im Beritt war, habe ich immer dabei gestanden und vor- und hinterher fertig gemacht. Ich denke, das ist auch sehr sinnvoll, da man dabei steht, kann der Bereiter nicht anders, er muß mit dem Pferd arbeiten, und man selbst sieht, wie das Pferd sich entwickelt.
Im letzten Jhar hatte ich ja eine Bereiterin auf meiner Stute, die dann einmal, als ich verhindert war, alleine geritten ist, dabei kamen seltsame Sachen heraus(manchmal bin ich froh über unseren Stallfunk), Stute galoppierte schief unter N., Sb sagte ihr das, da kam zur Antwort"sie kann es nicht anders!"unser Sb, gleichzeitig der Ausbilder und ehemalige Reiter/Besitzer dieser Stute, setzte sich dann als gar nichts mehr ging drauf und ritt sie der erstaunten N. erst einmal vor. Sie ging gerade und ordentlich, war am Zügel(ohne festziehen) und machte alles mit. Da kann ich nur grinsen, und natürlich darüber ärgern, denn mit mir am Rand wäre es nicht so gekommen.
Jetzt reitet sie meine Stute nicht mehr, hat sich ja ein junges Pferd gekauft, was sie nach ihren Wünschen erziehen und ausbilden kann. Meine Stute hat, außer mir, nur noch 2 Reiter, die da drauf dürfen. meine Tochter, die 2. Tochter natürlich auch, aber die möchte nicht, und unseren Sb, der auch seinen Meister gemacht hat.
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Immer wenn du denkst, es geht nicht mehr..
kommt von irgenwo ein Lichtlein her...
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12.03.2010, 23:14
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Ich hatte bisher noch kein Pferd im Beritt und würde das auch vermeiden, wenn es irgendwie geht.
Einmal weil ich bei Pferden, die ich mitgeritten habe (quasi auch Beritt) erlebt habe, wie Bereiter, die erst ganz gut erschienen später nur Mist gebaut haben und die Pferde komplett vergurkt und mies behandelt haben. In den Fällen war es dann auch immer so, dass die Besitzer Beritt nicht nur wollten, damit das Pferd was lernt, sondern auch um sich selbst Zeit zu ersparen. Da steht dann eben nicht jedesmal jemand daneben.
Und zum Anderen finde ich es sinnvoller, wenn man selbst mit dem Pferd arbeitet, da man ja selbst reiten will. Es nützt mir nichts, wenn ein Bereiter dem Pferd etwas beibringt oder ein Problem (z.B. Widersetzlichkeiten) löst und ich es dann nicht nachreiten kann. Nach meiner Erfahrung können Pferde das sehr, sehr genau unterscheiden, wer obendrauf sitzt und ob da dieser oder jener "Kampf" schonmal ausgefochten wurde.
Natürlich mag es Konstellationen von Pferd und Reiter geben, in denen man anders nicht mehr weiterkommt. Auch wenn ich von außen beobachtet auch da selten einen nachhaltigen Fortschritt durch den Beritt erlebt habe.
LG Lelie
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18.03.2010, 17:41
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Reitlehrer/in
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Beim derzeitigen Beritt bin ich bewusst nicht jedes Mal dabei. Brauche ich auch nicht. Wozu auch? Am Boden, wenn ich zuschaue lernt mein Pferd nichts von mir...
Ich habe Vertrauen in die Ausbilder und auch in die Angestellten, die mein Pferd reiten und ausbilden.
Ich brauche nicht immer "Chefarztbehandlung", sondern es kann auch gerne unter Anleitung des "Chefs" der Azubi drauf.
Das kommt mir nur zu Gute, wenn das Pferd auch von schwächeren Reitern geritten wird.
Denn wenn ich sie wieder daheim habe, kann ich sie als schwächerer Reiter nie so nachreiten wie der "Chefausbilder".
Es ist gut, wenn sie auch auf "halbherzigere" Hilfen reagiert und einige Fehler verzeiht.
Ich persönlich bin nämlich kein Profi, sondern mache das nur zum Spaß und in meiner Freizeit.
Die Fortschritte und die Zufriedenheit meines Pferdes unterstreichen nur, dass dieser Weg im Moment für uns der Richtige ist.
Meiner Meinung nach ist ein gewisses gesundes Misstrauen und eine angemessene Kontrolle unabdingbar, aber man muss auch etwas Vertrauen in die Leute und deren Arbeit haben, sonst kann man sich auf Dauer keine gute Basis für eine Zusammenarbeit schaffen.
Das man sich "seine" Leute vorher genau ansehen muss, hatten wir ja schon...
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07.05.2010, 22:14
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Moderator
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Ich hatte mein Pony im letzten Jahr für 4 Wochen im Vollberitt bei unserer RL. Ich wurde operiert und konnte selbst nicht reiten, da dachte ich, es ist eine gute Sache dann lernt Magic gleich mal was.
Und ich war sehr zufrieden damit.
Sie hat was gelernt und ich konnte es auch gut nachreiten.
Einige festgefahrene Probleme konnten wir dann auch gemeinsam lösen.
Ich würde bei Problemen jederzeit wieder auf Beritt urückgreifen.
Ich finde manchmal ist es nicht schlecht aus seinem eigenen eingefahrenen Muster auszubrechen um wirklich mal Fehler beheben zu können.
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08.05.2010, 19:52
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Futtermeister
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Das meiste Problem wenn man sein Pferd ja dann in Beritt gibt, ist es das Pferd dementsprechen auch nachzureiten.
Denn im Endeffekt müsst ihr das Pferd reiten später, was nützt denn einen der beste Beritt wenn ihr das nicht nachreiten könnte was der Bereiter gemacht hat. Denn jeder macht es anders.
Deswegen finde ich es wichtig sowas paralleel zu machen, das heißt erst der Bereiter und später dann mit dem Besitzer/Reiter zusammen zu arbeiten.
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Liebst du den Tod,reitest du Pilotist der Reiter in Not,ist das Pferd von Pilot,von Piloten lernt man fliegen
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14.05.2010, 00:23
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Pferdepflegerazubi
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Also, ich hab Luna bis jetzt alleine angeritten und es saß noch nie jemand anders drauf und wird auch erstmal nicht
Ich hab eine gute Trainerin an der Hand, die das MIT mir macht, die mich UND Luna schult, auch wenn nur ich auf Luna sitze...
Sie meint auch, dass das auch gut klappt, sonst hätte sie sicherlich auch schon was gesagt, so ehrlich und streng ist sie (Zitat von meiner Mama: "Boah, die ist ja streng, da hätt ich Angst" *lach*), auch wenn mir das nicht so sehr vorkommt, aber ich brauch eine gewisse Strenge und auch mal einen "Anschiss", war in der Fahrschule auch so *lach*
Solange ich "nur" ein Freizeitpferd möchte, das sowohl für die Arbeit auf dem Platz (Gymnastizierung!) als auch hauptsächlich fürs Ausreiten gedacht ist, lässt sich das vereinbaren, denke ich, auch meine Trainerin hat keine Bedenken, noch dazu weil ich mir selber viele Gedanken neben dem Reiten mache was Bodenarbeit, Longieren, Freispringen, langer Zügel etc. angeht...
Es dauert zwar alles länger (wir galoppieren erst seit diesem Jahr wirklich, Luna ist aber seit Juli 09 unterm Sattel), aber wir sind voll aufeinander eingestellt und lernen zusammen, was unheimlich Spaß macht
Nach meinem Abi jetzt nehm ich auch regelmäßig wieder 2-4x/Monat Unterricht, damit wir im Sommer nochmal richtig weit kommen vor der Winter"pause"...
Beritt werden wir wohl nicht brauchen, Luna wäre auch nicht gerade der beste Typ dafür *duckundweg*
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