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28.07.2010, 08:01
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GuMo,
ich bin überzeugter FN Dressur- und Springreiter, weil es die Mutter der Reiterei ist und ohne Skala der Ausbildung in keiner Reitweise irgendwas geht und wenn, daß es dann nicht reel geritten ist.
Meine Stute kommt damit gut zurecht, denn sie braucht die konsequente Konstante, denn nur mit einem logischen Aufbau bleibt mein Pferd gesund.
Die Skala der Ausbildung MUSS in jeder Reitweise das oberste Ziel sein, wenn nicht, dann läuft irgendetwas schief und das hat dann auch nicht mit Vorurteilen zu tun.
Und ich habe natürlich auch FN Profireiter, die ihre Hottis nicht zusammen ziehen
Karin Rehbein
http://www.stallions-online.net/stal...donnerhall.jpg
Falk Rosenbauer
http://zuchthofwojaczek.surfino.info...n_Felice_W.JPG
Geändert von - Nur für Mitglieder -
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28.07.2010, 13:30
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Zitat - Nur für Mitglieder -
Kann ich nur 100%ig so unterschreiben und drei fette Ausrufezeichen dahinter setzen!
Ich kenne solche Fälle auch zur Genüge. Da wird erst der Reitlehrer gewechselt, ein neuer Sattel gekauft, dann ein neues Zusatzfutter, der Beschlag geändert oder der Tierarzt bestellt und weil das Pferd offensichtlich gesund ist, der Sattel passt und der Reitlehrer auch nichts falsch macht, wird dann in letzter Konsequenz die Reitweise gewechselt.
Bei uns gibt es da Beispiele, die wirklich 1:1 so abgelaufen sind. Die Pferde dürfen jetzt nach Philippe Carl gehen, haben gar keine Muskeln mehr und dafür aber Rückenschmerzen, die Reiter sitzen noch schlechter als vorher, preisen sich selbst aber als die einzig wahren Pferdeversteher.
Es macht mich traurig diesen Niedergang mit anzusehen und trotzdem kann natürlich jeder machen, was er will. Ich interessiere mich trotzdem weiterhin, was die Leute dazu bewegt und nur weil etwas vielleicht schlecht umgesetzt wird, muss die Reitweise an sich auch noch nicht unbedingt schlecht sein.
Deshalb auch meine Nachfrage an Lotus, die leider bisher nicht beantwortet wurde. So jedenfalls tut man nichts für die Toleranz der Reitweisen (bzw. deren Verfechter) untereinander. Erst recht nicht, wenn man dann per PN auch noch beleidigend wird.
LG Lelie
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28.07.2010, 16:04
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Administrator
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Aber solche Reiter gibt es doch auch in anderen Sparten- nehmen wir z.B. Western, da klappt dies oder das nicht und dann wird eben die Disziplin gewechselt.
ODER um bei den PN/Englsichreitern zu bleiben- viele sagen auch, dass ihnen die Dressur "nicht liegt" sie aber springen wollen... 
(nichts gegen die Springreiter hier, aber sowas hört man ja auch oft oder nicht?!)
Witziger Weise haben viele der Reitweisen die Skala der Ausbildung zugründe liegen- weil sie eben unverzichtbar ist.
Ich bin auch FN'ler, reite meine Pferde nach der Skala der Ausbildung, aber ich gucke mir auch gerne mal was bei anderen ab (z.B. Abkauübungen nach Phillip Karl,...) Ich denke viele Reitweisen liegen sooo nah beieinander, da gibt es kaum unterschiede.
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lg Gwenie
Einen Schuss Verrücktheit braucht jeder von uns - sonst trifft uns die Normalität mit voller Wucht...
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28.07.2010, 16:09
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Reitlehrer/in
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Klar gibts das in allen Reitweisen, dass Reiter abwandern, aber irgendwie gilt die FN-Reitweise immer als die Mutter des Bösen, übertrieben gesagt... 
Aber auch in anderen Reiweisen gibts schwarze Schafe, schlechten Unterricht und schlechte Trainer ebenso wie schlechte Reiter, nicht nur bei der FN.
Es gibt sicher auch Reiter die vom Western ins Englische wechseln... Oder wie auch immer... Aber bei uns in Deutschland war doch die englische Reitweise irgendwie der Ausgangspunkt und andere Reitweisen kammen nach und nach als Exoten und haben sich dann mehr oder weniger ethabliert. (Ist auch stark von der Region abhängig.)
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28.07.2010, 19:53
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Moderator
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Mit Sicherheit gibt es überall schwarze Schafe. Und mit Sicherheit gibt es eine Unzahl "schlechter" Reiter die vom tuten und blasen keine Ahnung haben und einem nur die Pferde leid tun können. Alle 2 Wochen sollen sie was neues lernen und wenn es nicht klappt und "alle" Methoden durch sind wird das Pferd verkauft und ein neues Pferd muss her. Allerdings finde ich es ganz und gar nicht schlimm, wenn jemand nach reichlicher Überlegung und Ursachenforschung etwas ausprobiert, was Pferd und Reiter mehr liegt- sei es, dass man mit irgendwelchen Richtlinien nicht klar kommt oder wegen was auch immer. Für mich als Fels-Wald-Wiesenreiter ist es da auch piepegal ob was vermischt wird oder nicht. Wobei ich davon überzeugt bin, mein Pferd korrekt zu reiten und ihm keinen körperlichen und seelischen Schaden zufüge. Mein von mir gerittenes Pferd ist höchstens nicht so guut zu reiten für einen Fremdreiter. Habe ich aber Ziele wie z.B. Turnierteilnahme in einer Sparte muss ich mich eben den Gegebenheiten anpassen. Motzen über andere kann jeder, dabei hätten es alle leichter, wenn man akzeptiert, dass es unzählige richtige Wege gibt. Wichtig ist, dass man den richtigen Weg für sich und sein Pferd findet.
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Das Leben ist nicht lang genug, um das Glück auf später zu verschieben
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29.07.2010, 09:04
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In erster Linie geht es doch darum, das Pferd gesund zu erhalten und darauf zu achten, daß man lange was davon hat und dazu gehört nunmal eine gesunde Ausbildung, wo das Pferd taktrein, losgelassen und von hinten nach vorne (Anlehnung) geritten wird.
Jede Reitweise hat ihre Berechtigung aber die FN-Anhänger als die einzig brutalen Tierquäler hinzustellen, finde ich sehr bedenklich. Natürlich gibt es in der Dressur und auch beim Springen unschöne Bilder und ich finde es wichtig und richtig, daß die Medien endlich mal mit dem Finger darauf zeigen aber alles hat seine Grenzen. Jedes Hotti kommt mal hinter die Senkrechte und jeder Reiter hat seine Fellnase nicht immer korrekt an den Hilfen aber anstatt 2 mal hinzuschauen und zu gucken, ob es sich hierbei um eine Momentaufnahme handelt wird gleich losgeschrien und das Vorurteil weiter ausgebaut, daß die FNler total Tierquäler sind, die ihre Pferde nur mit der Hand reiten.
Wenn die restlichen Reitsportdisziplinen medienpräsenter wären, gäbe es auch hier mit Sicherheit ganz viele unschöne Bilder. Von mir aus kann jeder machen was er will, aber einfach nur mit dem Finger auf andere zeigen, geht mal gar nicht.
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29.07.2010, 10:48
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Pferdepflegerazubi
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Ich stimm da Sky zu...
Ich bin auch eine, die sich einfach "das Beste" aus allem herauspickt und auch verschiedene Sachen ausprobiert, nur ist das bei uns halt alles andere wie FN, das hat sich so ergeben... Wir gehen im Moment Richtung Klassische Reitkunst... Da "gefällt" mir auch nicht alles und so werden wir nicht strikt danach reiten, sondern so wie wir uns BEIDE wohlfühlen, denn Turnierambitionen hab ich ja eigentlich keine, mir gehts um ein gesundes gymnastiziertes, geschmeidiges, fein an den Hilfen stehendes Reitpferd, das Spaß macht
Und bei ALLEN Reitweisen gibt es welche, die es übetreiben müssen, leider 
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I am only one, but I am one. I cannot do everything, but I still can do something; and because I cannot do everything, I will not refuse to do the something I can do.
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29.07.2010, 13:35
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Stallbursche
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Nach welcher Reitweise reitet Ihr?
Akademische Reitkunst ( B. Branderup )
Warum gerade diese?
Wegen der Zielsetzung dieser Art zu Reiten
(zB Fachwissen, Geduld, sauberes unspektakuläres Können, Ruhe, korrektes Handwek, optimale Gymnastizierung und Gesunderhaltung des Pferdes, das Fördern jedes Pferdes im Rahmen seiner Möglichkeiten )
Habt Ihr schon einmal gewechselt? Wenn ja, warum?
Vorher bin ich 30 Jahre standart geritten
( Reitabzeichen, Fahrabzeichen, Turnier, Freizeit etc. )
vor ca 4 Jahren gewechselt.
Habt Ihr vorher schon mal ans Wechseln gedacht? Warum habt Ihr es dann nicht gemacht?
Nein, vorher nicht ans Wechseln gedacht, aber aus Interesse mal ins Fach "Western" geschnuppert um einfach mal über den Tellerrand zu schauen
Wie zufrieden seid Ihr und Euer Pferd mit Eurer Reitweise?
Wir sind sehr zufrieden mit unserer Art zu reiten, hat mein sensibles, schwieriges Pferd doch endlich zur Ruhe gefunden. Da mein Pferd jetzt mit Freude mitarbeitet, locker ist, superschön Muskeln aufgebaut hat, nehme ich mal an, dass er auch zufrieden ist
Geht Ihr dabei nach Gurus oder habt Ihr große Vorbilder?
Vorbilder gibt es einige, zB Egon von Neindorff, Nuno Oliveira, B. Branderup um nur ein paar zu nennen.
Gurus haben mit Reiten wenig gemein-bin da der gleichen Meinung wie Lotus.
Des Weiteren denke ich, dass etwas mehr Toleranz und weniger Schubladendenken angebracht wäre, denn in jeder Reitweise gibt es schwarze Schafe, die Dieselbige in Verruf bringen.
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Mein Pferd ist mein Spiegel,der meine gute und schlechte Laune unverfälscht wiedergibt.Sieh hinein in das Auge Deines Pferdes aber erschrecke nicht über die Wahrheit.
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29.07.2010, 18:57
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Zitat - Nur für Mitglieder -
Auch auf die Gefahr hin, wieder angefaucht zu werden, möchte ich an dieser Stelle nochmal nachfragen, warum oben genanntes die "akademische Reitkunst" von klassischer Ausbildung (nach FN-Richtlinien) unterscheidet. Vielleicht kann mir das ja jemand erklären.
Zitat - Nur für Mitglieder -
Gleiche Reitweise, gleiche Begründung wie Lotus und noch immer ist mir nicht klar, warum man sensible Pferde nicht auch nach FN so reiten kann, dass sie freudig mitarbeiten und Muskeln aufbauen.
Das heißt ja noch lange nicht, dass man deshalb nach FN reiten muss, aber ich versteh nicht (und wäre froh, wenn es mir jemand erklären könnte) warum dass für einen FN-Reiter ein Grund zu wechseln sein kann.
LG Lelie
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29.07.2010, 20:36
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Reitlehrer/in
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Ich bin ja grundsätzlich auch der Meinung, jeder sollte so reiten wie er möchte und in der Reitweise, die ihm gefällt.
Ich verurteile auch keine Reiter anderer Reitweisen.
Was ich allerdings schon verurteile sind solche "Reitweisen-Hopper" die in jeder Reitweise aus EIGENEM UNVERMÖGEN und LERNRESISTENZ bald an ihre Grenzen stoßen und dann auf die Reitweise schimpfen und munter durchwechseln.
Ich glaube mit dieser Wischi-Waschi-Schnell-Kur in jeder Reitweise tut man dem Pferd auch keinen gefallen. Das Pferd muss sich doch irgendwann einfach auch nicht mehr auskennen, auf welche Hilfe es was machen soll...
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